Mrz 8, 2024

Es geschieht jetzt überall:
Senioren und ältere Mieter sollen für Flüchtlinge weichen!

Da leben oft die verwitweten Partner allein in einer Wohnung oder einem Haus. Raus mit ihnen in eine Pflegeheim! Die Wohnung brauchen die, die zu uns kommen! Soll doch der alte Mensch, den niemand mehr braucht, in ein Heim gehen. Aber: Da ist er auch nicht sicher, wie wir wissen.

Von NIKI VOGT | Im Frühjahr 2023 war der Rauswurf von Heimbewohnern in Berlin der Aufreger. Obwohl das erst als Unterstellung abgestritten wurde: Nun sitzen Flüchtlinge in dem Heim. Es war eben doch keine haltlose, rechte AfD-Parole. 

Wie immer spielt die willfährige Presse mit. Die Alpenprawda, auch bekannt als Süddeutsche Zeitung, veröffentlichte nun einen Beitrag, der genau das als Bürgerpflicht verargumentiert, was den Bürgern kalte Schauern über den Rücken laufen lässt:

Du kannst einfach aus Deinem Heim hinausgeworfen werden. Das ist kein reines Gedankenspiel, es wird gemacht.

110 Senioren müssen aus ihrem Pflegeheim ausziehen – die Kirche gibt den Platz lieber Flüchtlingen.

Berlin, Schillerpark: Alte Leute einfach aus dem Pflegeheim vertrieben

Es waren im Februar 2023 ganze 110 Senioren, die im Altenpflegeheim „Wohnen & Pflege Schillerpark“ im Berliner Stadtteil Wedding wohnten und umsorgt wurden. Die Angehörigen der meisten Bewohner leben in naher Umgebung im selben Stadtteil. Eine schöne Situation, man konnte stets schnell einmal bei Opa und Oma vorbeischauen, sich um ihre Wünsche und Bedürfnisse kümmern, menschliche Nähe bieten und sich auch um Behördengänge für die Altvorderen kümmern.

Aus dem Seniorenheim geworfen zu werden, ist eine Katastrophe für alte Leute.

Es ist schon ein deprimierender, fundamentaler Eingriff in ihr Leben, wenn sie in ein Heim müssen. Die meisten empfinden es als „abgeschoben“ und aus ihrem Leben geworfen werden. Es dauert, bis sie sich akklimatisiert haben. Sie dann einfach noch einmal umzusiedeln ist absolut herzlos.

Der Eigentümer, das Paul-Gerhard-Stift (ein Evangelisches Kirchenstift) meldete schon 2021 Eigenbedarf an und drängt nun auf Auszug bis 2024. Hierbei ging es nur um höhere Miet-Einkünfte für das Paul-Gerhard-Stift.

Man sah dort auch noch den Vorteil, dass das Gebäude nach wenigen Jahren Flüchtlingsbelegung anschließend saniert werden muss – auf Kosten des Steuerzahlers.

Danach könnte man das „kostenlos“ frisch sanierte Haus wieder teuer vermieten. So geht Mitmenschlichkeit.

Die Umnutzung des Gebäudes sei keine wirtschaftliche Entscheidung, sondern rühre rein „aus den bestehenden Strukturen sowie den Bedarfen des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF)“. Als diakonisches Unternehmen arbeite das Stift „ohne Gewinnerzielungsabsicht unter den Regeln der Gemeinnützigkeit“. Das Paul-Gerhard-Stift betreibe aktuell keine Senioreneinrichtungen, sondern nur Flüchtlingshilfe.“

nur Seniorenheime. 

Hier nur eine kleine Auswahl der schleichenden Umverteilung zulasten Deutscher Bürger und zugunsten der Flüchtlinge:

„In der deutschen Kreisstadt Lörrach soll 40 Mietern gekündigt werden, damit eine Flüchtlingsunterkunft entstehen kann. Die Entscheidung sorgt für Empörung und trifft die Bewohner unvorbereitet.“

„Die Stadt Baden-Baden hat in bislang 20 Wohnungen des Schwarzwaldwohnstifts, einem Seniorenheim im Stadtteil Lichtental, Asylbewerber und Obdachlose untergebracht. Zuvor hatten die Eigentümer in mehreren Fällen Räumungsaufforderungen an Senioren versendet, die die Vormieter dieser Wohnungen waren.“

„Jetzt kommt die grüne Partei des „Wir haben Platz“-Mottos mit der Idee: Ältere sollen ihre Häuser räumen und zugunsten von jungen Familien doch in kleine Wohnungen ziehen. (…) Viele sitzen also in viel zu großen Häusern und Wohnungen, während andere überhaupt nichts finden. Das betrifft natürlich vor allem Pensionisten, die im Alter häufig zu zweit oder ganz allein in Häusern leben, die einst für kinderreiche Familien geplant waren. (…) Vergessen wird aber auch dabei: Eine Wohnung ist mehr als nur ein Dach und Wände. Es ist Heimat. (…) Ältere zur Umsiedlung zu zwingen ist unmenschlich. Es ist Ausdruck einer Politik des Sozialismus, der Menschen ihr Eigentum und ihre Lebensgewohnheiten wegnehmen will, um umzuverteilen. Dann ziehen die Funktionäre in die frei gemachten Villen der Älteren. Das ist ein zutiefst menschenfeindliches Motiv: Das oft mühsam erarbeitete Eigenheim wird vom Staat anderen zugesprochen; seine Bewohner ohne Rücksicht auf Leben und Gewohnheit umverteilt wie Flaschencontainer.“

Baden-Baden:

Dort müssten Senioren aus ihren altersgerechten Unterkünften weichen, um Flüchtlinge unterbringen zu können.

Konkret geht es um die Unterbringung von Flüchtlingen und Wohnungslosen in 20 Wohnungen des Schwarzwaldwohnstifts im Baden-Badener Stadtteil Lichtental. (…) Fälle wie die in Lichtental häufen sich. Egal ob Lörrach, Baden-Baden oder Berlin. Immer wieder bringen Kommunen, die mit der Situation überfordert sind, Flüchtlinge und ganze Flüchtlingsfamilien in Altenheimen oder Senioren-Residenzen unter.

Ein Essay in der SZ: „Immobilien – Oma soll umziehen“

Es wird also schon salonfähig gemacht, dass man Ältere einfach entsorgt.

Sie haben zwar für ihren alten Tag gespart, damit sie ein gutes Leben nach einem Arbeitsreichen Erwerbs- oder Familienleben haben können, aber sie stören nur noch. Autor dieses Essays in der Süddeutschen Zeitung ist Nils Wischmeyer. Er sieht es als Geniestreich, um die Wohnungsnot in den Griff zu bekommen. Die Alten brauchen doch gar keine so große Wohnungen und Häuser und sollen sie doch lieber räumen und sie für Familien mit Kindern freizugeben. Da hocken die überflüssigen Alten bequem in großen Wohnungen und Familien mit Kindern müssen sich mit kleineren Wohnungen begnügen, wo sich Kinder ein Zimmer teilen müssen.

Sein Fazit: „Deutschland gefährdet hier also gerade die Ausbildung seiner zukünftigen Leistungsträgerinnen und Leistungsträger in Großstädten, während eine andere Gruppe auf viel zu viel Platz lebt: Die Senioren.“

Es ist ein direkt heraus zu hörender moralischer Vorwurf, der hier vorgebracht wird. Er geht noch weiter: „Aus gesamtgesellschaftlicher Sicht“ sei das jetzige Konzept „nicht effizient und wirft auch ethisch-moralische Fragen auf: Darf eine Bevölkerungsgruppe so leben, auch wenn sie damit andere beeinträchtigt? Und darf der Staat etwas tun, um dieses Ungleichverhältnis zu ändern?“

Immerhin empfindet er die umstandslose Entsorgung von Menschen, die ein Lebtag gearbeitet und mehr Kinder großgezogen haben als die heutigen Familien, nicht als die „Lösung“. Man könne aber Anreize schaffen. Und was, wenn die Senioren nunmal an ihrem Heim hängen? Dann sollen sie einen Aufpreis für die zusätzlichen Quadratmeter Wohnraum bezahlen. Sozusagen als Strafe, dafür, dass sie so unsozial sind und ein würdiges Alter wollen.

Senioren sind nicht mehr so beweglich, abenteuerlustig und anspruchsvoll. Und noch eins sei dem Herrn Wischmeyer gesagt:

Der Lebensraum von Senioren ist meistens diese Wohnung und vielleicht noch ein Garten. Mehr wollen und brauchen sie nicht. Sie fahren nicht hunderte Kilometer mit der Familienkutsche und dem Hund in Urlaub, wie heute junge Familien. Sie kaufen auch nicht dauernd neue Möbel und streifen durch den IKEA, wo ihr Sprössling (die meisten haben ja, wenn überhaupt, nur ein Kind) sich in der Kinderabteilung sich im Bälle-Becken vergnügt, während die Eltern eine neue Küche aussuchen. Alte Leute streifen auch nicht ständig durch die Einkaufsmeilen und gehen mehrfach im Jahr die angesagte Mode shoppen. Sie brauchen nicht immer die neuesten Unterhaltungstechnik-Geräte, Smartphones, Spielkonsolen, Surroundsound-Anlagen und Riesenfernseher mit Ambilight. Sie bevorzugen energiesparende Festnetztelefone jahrzehntelang, statt alle paar Jahre neue, teure Smartphones und gehen zu Fuß zum nächsten Einkaufsladen. Sie tragen manchmal bis zu dreißig Jahre ihre gewohnte Kleidung und flicken sie auch. Sie haben gelernt, genügsam zu sein und ihr ökologischer Fußabdruck ist wesentlich kleiner, als der der jungen Leute.

Sehr oft können sie auch gar nicht anders, denn, obwohl sie Jahrzehnte in die Rente eingezahlt haben, bekommen viele Rentner zum Leben zu wenig und zum Sterben zuviel.

Der „Vorschlag“ ist schon rechtlich verfassungswidrig

Diese „Idee“ stößt bei Juristen auf Kopfschütteln. „Das ist ein enteignungsgleicher Eingriff“ sagt die Juristin und Journalistin Fatina Keilani in der Talkrunde „Stimmt!“ zu diesem Thema:

„So eine Art der Grundrechtsverletzung, ich kann mir nicht vorstellen, dass die gerechtfertigt ist, um Versäumnisse der Politik auszugleichen.“

wahren Gründe der Wohnungsnot ignorieren. Man könne nicht „Turbomigration“ von Millionen betreiben, aber gleichzeitig die Wohnungsbauziele beständig maximal verfehlen. Es sollten dieses Jahr 400.000 Wohnungen gebaut werden, versprach Bauministerin Klara Geywitz, Aber gebaut werden können real nur 225.000 – und wahrscheinlich wird auch das nicht funktionieren.

Und um das Versagen der Politik auszugleichen , sollen nun Bürger, „die ihr Leben lang gearbeitet haben, Steuern gezahlt haben, den Sozialstaat am Laufen halten, jetzt plötzlich ausgesiedelt werden“

Nicht nur das: Die ganze Diskussion um Steuererhöhung, Heizungsgesetz, Dämmvorschriften, Energiepreise, deutlich höhere Grundsteuern, autofreie Städte, CO2-Bepreisung, Lieferprobleme, Preisinflation, hohe Zinsen und Handwerkermangel usw. schreckt Investoren und private Häuslebauer nachhaltig ab.

Die linksgrüne Ampelpolitik hat es tatsächlich fertiggebracht, in kürzester Zeit einen der größten Kapital-Assets, die Immobilien, komplett zu Boden zu bringen. Die Immobilienpreise sind deutlich abgesackt, weil niemand sie in diesem Hochzinsumfeld und den genannten Unsicherheiten kaufen will. Und die Immobilieneigentümer verkaufen nicht, weil sie keine ordentlichen Preise bekommen. Bauen will sowieso kaum jemand, weil die Zinsen viel zu hoch sind und die Materialien zu teuer – und die neuen Bauvorschriften und Heizungsbestimmungen keine Planungssicherheit mehr erlauben. Deshalb haben große Wohnungsbau-Entwickler, wie Vonovia bereits jegliche Bautätigkeit bis auf Weiteres eingestellt.

Quelle https://unser-mitteleuropa.com/132510

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