12.06.2026
Trotz Depressionen, Sehstörungen und chronischen Schmerzen lehnte die PVA eine Berufsunfähigkeitspension ab. Erst vor Gericht bekam die Frau recht.

Eine Arbeitnehmerin aus Oberösterreich hat nach einem langen Kampf doch noch ihre Berufsunfähigkeitspension erhalten.
Die Frau war viele Jahre in einem IT-nahen Beruf tätig. Bereits vor mehr als zehn Jahren verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand deutlich.
Zu zunehmenden Sehstörungen mit Doppelbildern kamen muskuläre Verspannungen, chronische Schmerzen und schwere Depressionen. Nach Angaben der Arbeiterkammer machten die Beschwerden eine weitere Berufsausübung unmöglich.
Trotzdem lehnte die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) ihren Antrag auf Berufsunfähigkeitspension ab.

Laut PVA liege weder eine dauerhafte noch eine vorübergehende Berufsunfähigkeit vor. Die vorliegenden medizinischen Gutachten würden keine ausreichende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit belegen.
Die Betroffene wandte sich daraufhin an die Arbeiterkammer Oberösterreich. Diese brachte Klage beim zuständigen Gericht ein und argumentierte, dass die Frau aufgrund ihrer Erkrankungen sehr wohl dauerhaft berufsunfähig sei.
Das Gericht beauftragte einen Sachverständigen mit einem neuen Gutachten. Dabei sollte auch geprüft werden, ob die Arbeitnehmerin auf andere Tätigkeiten verwiesen werden könnte.
Entscheidungen häufig gekippt
Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Wegen ihres stark eingeschränkten gesundheitlichen Zustands kann die Frau ihre bisherige Tätigkeit nicht mehr ausüben. Auch eine Verweisung auf andere Berufe sei nicht möglich.
Am Ende setzte sich die Arbeiterkammer durch. Die Arbeitnehmerin erhält nun ihre Berufsunfähigkeitspension. AK-Präsident Andreas Stangl sieht den Fall als weiteres Beispiel dafür, dass Entscheidungen der PVA regelmäßig von Gerichten korrigiert werden müssen.
Leserkommentare ………………………
Meiner Meinung nach sind die BEGUTACHTER der PVA keine ÄRZTE haben null Ahnung von irgendwas sondern werden Angehalten die Menschen nur zu SCHIKANIEREN👎👎👎👎 ARMES ÖSTERREICH
Würde man jeden sogenanntern Gutachter der PVA, welcher falsch urteilt und deshalb von einem Geruchtsgurachter korrigiert wird, fristlos feuern und mit einem Berufsverbot belegen, würden diese Damen und Herren wahrscheinlich alle Befunde genauer anschauen und nicht nur im Interesse des Dienstgebers entscheiden.
In den 80ern gab es goldene Handshakes auf jeder Ecke!
Die UA braucht jeden Cent für die goldenen Klos, leider nichts mehr da für Österreicher.
Frechheit! Ihr quält die Menschen und parkt sie beim AMS, bis das Alter erreicht ist.
Ich musste auch vor dem Sozialgericht klagen! Sogar 2x mit bei gezogenem eigenen Gutachter!!
Leider bin ich echter Einheimischer und kein Asylant……
Nur Österreicher werden von PV schikaniert
100- Flüchtende die nie einzahlten! familienzusammenführung bedeutet unsere Armut nicht eine Kranke die vielleicht 40Jahr gearbeitet hat.
Wie hier mit Menschen umgegangen wird, Seitens der PVA.
Es spiegelt sich leider nicht in den Handlungsweisen so mancher Politiker wieder. XXX FPÖ
Quelle https://www.heute.at/s/jahre-mit-schmerzen-pva-verweigert-trotzdem-pension-120208217
