23.04.2024

Der Abbau von bis zu 300 Mitarbeitern in Mattighofen und Munderfing war für heuer geplant.

Nun könnten es deutlich mehr werden, die beim Innviertler Motorradhersteller KTM gehen müssen. Wo die Gründe dafür liegen und wann Klarheit herrschen wird? Wir fragten Pierer-Mobility-Vorstand Viktor Sigl.

Erst war von bis zu 300 Mitarbeitern die Rede, die aufgrund von Verlagerungen an Standorte nach Indien und China heuer in Mattighofen und Munderfing gehen müssen;

dann sprach Eigentümer Stefan Pierer zuletzt davon, dass es sogar bis zu 500 Beschäftigte erwischen

wird …

Kostenreduktionsprogramm wird „intensiv weitergeführt“

Obwohl die Pierer Mobility AG (KTM, Husqvarna, GasGas, MV Agusta) im Vorjahr bei einem Umsatz von 2,66 Milliarden Euro einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von 160 Millionen Euro erzielen konnte, hat das Management des Motorrad- und -E-Bike-Herstellers ein Kostenreduktionsprogramm geschnürt, das auch heuer „intensiv weitergeführt“ wird, wie man zuletzt wissen ließ.

Die ins Stottern geratene Nachfrage in den USA macht KTM zu schaffen, verrät Viktor Sigl.

Doch wie stark wird der Sparstift nun beim Personal angesetzt? Vorstand Viktor Sigl erklärt, dass derzeit „nur“ die Reduktion um 300 Beschäftigte in der Produktion und Entwicklung fix ist.

Klarheit im Sommer

„Bis zum Halbjahr wird man sehen, wie sich der Markt entwickelt“, so der Manager. Dann wird klar sein, ob man in der Motorradmontage und den angrenzenden Bereichen erneut auf die Bremse steigen muss, weitere 100 bis 150 Mitarbeiter könnten da noch einmal betroffen sein.

In den USA werden Motorräder auf Kredit oder mit Leasing gekauft
Was KTM so zu schaffen macht, ist übrigens vor allem die ins Stottern geratene Nachfrage in den USA: „Hier kaufen die meisten Motorräder auf Kredit beziehungsweise leasen sie. Die hohen Zinsen schlagen sich jetzt nieder.“

Leserkommentare …………………………………………..

In Österreich geht alles den Bach hinunter,leider.

Die Arbeitsplätze fallen ja nicht weg, sie gehen wie beschrieben nach Indien oder China. Viele Konzerne werden dem noch folgen.

So hat es in Aspern im Opel Werk auch angefangen.
Heute ist es zugesperrt.

Jetzt kündigen aber viele Firmen von klein bis groß ihr Personal.
Wie ist das mit dem Facharbeitermangel?
Aber Geld für einen Standortwechsel nach Asien oder div. Strategieprogramme und Beraterhonorare ist im Überfluss vorhanden.

Jene Mitarbeiter, die das forciert haben und nun zum AMS müssen, werden sicher nachdenken. XXX FPÖ

Obwohl 160 Millionen Gewinn erwirtschaftet wurde müssen die Arbeiter herhalten um noch mehr Gewinn zu erzielen. Man sollte auch Verantwortung für alle Mitarbeiter übernehmen die auch den Gewinn erwirtschaftet haben.

Tja, unsere Regierung schafft es nicht Jobs zu generieren, aber im Belasten von Arbeitgebern, da sind sie großer Meister. Kein Wunder wenn alle abwandern. Die Lohnnebenkosten sind einfach IRRE!!

Sofort alle bisher bezogen Förderungen zurückzahlen.

Quelle https://www.krone.at/3346897

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