2. Juni 2026

Zum Stichtag 31. März 2026 saßen 2.932 muslimische Häftlinge in österreichischen Gefängnissen – das entspricht 29,14 Prozent aller 10.062 Insassen. 2015 lag dieser Anteil noch bei knapp 20 Prozent, seitdem ist er kontinuierlich gestiegen. Noch höher ist der Ausländeranteil: 5.250 der Inhaftierten – also mehr als die Hälfte (52,18 Prozent) – besitzen keine österreichische Staatsbürgerschaft.

Fasten? Keine Ahnung

Wie viele dieser Häftlinge während des Ramadans tatsächlich fasten, weiß das Justizministerium nicht. Eine systematische Erfassung erfolge nicht, heißt es in der Anfragebeantwortung von Justizministerin Anna Sporrer. Auch Daten zu Arztbesuchen, Aggressionsvorfällen oder Arbeitsausfällen während des Ramadans liegen nicht vor – das würde laut Ministerium einen „unvertretbar hohen Verwaltungsaufwand” bedeuten.

Mikrowellen, Kochplatten, Iftar

Was man sehr wohl dokumentiert hat: die Anschaffungen. In mehreren Justizanstalten wurden für das Fastenbrechen nach Sonnenuntergang Induktionskochplatten, Töpfe und Mikrowellengeräte besorgt

– in Gerasdorf 20 Mikrowellen um 1.440 Euro, in Korneuburg Kochplatten und Geschirr um 1.050 Euro, in Ried 25 Kochplatten, Bratpfannen und Töpfe um 1.525 Euro.

In Innsbruck können Häftlinge auf Wunsch in eigens ausgestattete Hafträume mit Kochgelegenheit verlegt werden.

Gemeinsame Fastenbrechen fanden in der JA Salzburg (in Kooperation mit der islamischen Glaubensgemeinschaft, kostenfrei) und in der Jugendanstalt Wien-Münnichplatz statt – letzteres kostete die Anstalt 800 Euro. Zentrale Vorgaben der Generaldirektion für den Strafvollzug gibt es dafür keine. Jede Anstalt entscheide selbst.

Leserkommentare ……………………..

Ob Norbert Hofer das meinte als er damals sagte: Wir werden uns noch wundern was alles möglich ist? Ich behaupte mal,Nein. In diesen Land kann man sich nur mehr auf den Kopf greifen was da abgeht. Österreich ist zur absolute Bananenrepublik geworden.

Es sollte hier absolut gar keine Sonderstellung oder Sonderausgaben für kulturfremde Häftlinge geben. Auf den allgemeinen Speiseplan gehört Schweinefleisch und kein Veggie-Menü. Die Haft ist eine Strafe und kein Urlaub.

Wasser und trockenes Brot würden auch ausreichen.

Quelle https://exxpress.at/news/fuer-ramadam-oesterreichs-justizanstalten-kaufen-kochplatten-und-mikrowellen/

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