14 .Juli 2026

Der digitale Euro nimmt Gestalt an: Während erste Banken das neue Bezahlsystem bereits testen und die EU die Verhandlungen vorantreibt, warnen Kritiker vor einem historischen Umbau des Geldsystems – mit möglichen Folgen für Datenschutz und finanzielle Freiheit.

Der digitale Euro nimmt weiter Gestalt an. Seit Dienstag laufen die Trilog-Verhandlungen zwischen EU-Parlament, EU-Kommission und Mitgliedstaaten über die Einführung der digitalen Zentralbankwährung. Parallel dazu hat die Europäische Zentralbank (EZB) 36 Zahlungsdienstleister für ein Pilotprojekt ausgewählt.

Mit der BAWAG und der Raiffeisen Bank International (RBI) beteiligen sich auch zwei österreichische Banken am Testlauf.

Dieser soll in der zweiten Jahreshälfte 2027 beginnen und zunächst zwölf Monate dauern. Eine Einführung im gesamten Euroraum ist frühestens für 2029 vorgesehen.

Bemerkenswert: Selbst die RBI zeigt sich zurückhaltend.

Man halte an der „grundsätzlich skeptischen Haltung“ fest, ob ein digitaler Euro aus Sicht der europäischen Souveränität tatsächlich notwendig sei, berichtete die Presse. Gleichzeitig wolle man seine Erfahrungen einbringen, um eine möglichst reibungslose Umsetzung sicherzustellen.

Die EZB betont, der digitale Euro solle Bargeld nicht ersetzen, sondern ergänzen.

Gleichzeitig verspricht sie mehr Unabhängigkeit Europas von internationalen Zahlungsdienstleistern wie Visa, Mastercard oder PayPal.

Scharfe Kritik der Agenda Austria

Doch das Projekt stößt auch auf scharfe Kritik.

Die Denkfabrik Agenda Austria warnt davor, dass beim digitalen Euro sämtliche Transaktionen über eine zentrale Infrastruktur der EZB abgewickelt würden. Während Bargeld anonym genutzt werden könne, berge eine solche Zentralisierung erhebliche Risiken.

Aus Sicht der Agenda Austria geht es dabei weniger um die heutigen politischen Entscheidungsträger als um die Zukunft.

Eine einmal geschaffene Infrastruktur könne auch von späteren Regierungen genutzt werden – etwa zur Nachverfolgung von Zahlungen oder im Extremfall sogar zum Sperren von Konten.

elbst wenn der digitale Euro ursprünglich mit guten Absichten eingeführt werde, müsse das System technisch so ausgestaltet sein, dass Missbrauch ausgeschlossen werde.

Leserkommentare …………………

Gefahr im Verzug – und wer ist wieder vorne mit dabei? Na wer den wohl? Die üblichen Verdächtigen, denen wir schon soo viel zu verdanken haben.

Die geben keine Ruhe bevor nicht eine Katastrophe basiert

Also wer ernsthaft darauf vertraut, dass kein Missbrauch stattfinden wird, der hat die Kontrolle über sein Leben verloren bzw. glaubt auch, dass das Christkind die Geschenke bringt

🤷 Was diese EU einführt ist nur noch die Aushebelung der Nationalstaaten, Bürger zu Melkkühen degradieren und korrupt ohne Ende! Es wird unter Garantie ein Überwachungsinstrument, da ist Orwell ein echtes „Waserl“ dagegen! XXX FPÖ

Wie oft wurde schon vor best. eindringlich Dingen gewarnt , aber nicht gehört?! Wenn die dann die neg. Auswirkungen zu spüren sind, ist es zu spät. Da nützt dann das ganze Geheule nichts mehr.

Hab es schon jahrelang angekündigt,aber es schlafen immer noch alle.Hoffentlich VERschlafen sie den Umstieg nicht !

Quelle https://exxpress.at/economy/digitaler-euro-vor-start-agenda-austria-warnt-vor-ueberwachungsstaat/

Schreibe einen Kommentar