01.06.2026
Die Arbeitslosigkeit ist im Mai in der Steiermark weiter gestiegen. Dabei gibt es deutliche Unterschiede. Besonders Langzeitarbeitslose und ältere Personen sind betroffen. Erfreulicher Gegentrend: Bei jungen Menschen war die Arbeitslosigkeit rückläufig.

Die schwache Konjunktur überschattet weiterhin den Arbeitsmarkt.
Während die Arbeitslosigkeit im Mai österreichweit im Vorjahresvergleich „nur“ um 0,8 Prozent gestiegen ist, fiel der Anstieg in der Steiermark mit rund vier Prozent deutlich höher aus.
Mit Ende Mai 2026 waren in der Steiermark 36.227 Personen beim AMS als arbeitslos vorgemerkt. Inklusive Schulungsteilnehmer sind 44.733 Personen ohne Beschäftigung. Die geschätzte Arbeitslosenquote beträgt 6,2 Prozent (+ 0,2 Prozent). Österreichweit sind es rund sieben Prozent.
Weniger junge Menschen arbeitslos
Dabei gibt es deutliche Unterschiede: Besonders stark gestiegen ist in der Steiermark die Zahl der langzeitarbeitslosen Personen (+ 31 Prozent).
Auch bei den älteren Arbeitsuchenden (50 Jahre und älter) ist ein Anstieg um rund sechs Prozent zu verzeichnen.

Einen erfreulichen Gegentrend gibt es bei jungen Menschen (unter 25 Jahre): Die Arbeitslosigkeit ist im Vorjahresvergleich um gut drei Prozent gesunken.
„Während in einigen Bereichen positive Entwicklungen zu beobachten sind – etwa bei jungen Menschen, deren Arbeitslosigkeit leicht rückläufig ist –, zeigt sich in anderen Bereichen ein weniger positives Bild.
Insbesondere bei älteren Personen sowie bei Langzeitarbeitslosen nimmt die Arbeitslosigkeit spürbar zu“, sagt die stellvertretende Landesgeschäftsführerin des AMS Steiermark Yvonne Popper-Pieber.
Leserkommentare ………………….
Wir haben schon fast 500.000 Arbeitslose, da es immer mehr werden.
denn täglich gibt es 20 Insolvenzen…..
Ältere AL sind daher am Abstellgleis, die können sich so oft bewerben, wie sie wollen ,und etliche Sinnloskurse besuchen, es gibt Jüngere
Langzeitarbeitslose sind ebenso am Abstellgleis.
Das wird noch werter steigen.
Es gibt immer mehr Akademiker, die arbeitslos sind=werden, da sie zu teuer kommen .
Es gibt Firmen, die alle 6 Monate einen AL aufnehmen, da sie die Förderungen vom AMS erhalten.
Wer einen Sinnloskurs besucht,bekommt leider auch keine Arbeit.
Statt dagegen zu steuern, und Arbeit zu schaffen, gibt man hunderte Millionen für Sinnloskurse aus, die gar nichts bringen, außer den Instituten selbst.
Die werden nur abgehalten damit diese „Trainer“ nicht auch noch arbeitslos sind.
Mit dem Freihandelsabkommen mit Südamerika wird es noch schlimmer werden. Betriebe werden verlagern und dort produzieren. Auch die Rohstoffe sind schon dort. Brüssel hat uns wiedermal verraten.
Quelle https://www.krone.at/4161530
