01.06.2026

Die Lage am österreichischen Arbeitsmarkt bleibt angespannt: Ende Mai waren mehr als 301.000 Menschen arbeitslos gemeldet – „Heute“ hat die Details.

Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist erneut gestiegen. Wie aus den aktuellen Zahlen des Arbeitsministeriums hervorgeht, waren Ende Mai 301.676 Menschen arbeitslos gemeldet – das sind um rund 5.500 Personen oder 1,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote kletterte auf 7,1 Prozent.

Sorge um Langzeitarbeitslose

Besonders alarmierend ist die Entwicklung bei den Langzeitarbeitslosen. Ihre Zahl stieg binnen eines Jahres um 13 Prozent auf 102.788 Personen.

Damit ist bereits mehr als jeder dritte Arbeitslose seit mindestens einem Jahr beim AMS vorgemerkt.

Auch bei jungen Menschen zeigt sich keine Entspannung. Die Jugendarbeitslosigkeit erhöhte sich im Mai leicht um 0,7 Prozent. Gleichzeitig wächst die Lehrstellenlücke: Während die Zahl der Lehrstellensuchenden um 11,4 Prozent zunahm, gingen die offenen Lehrstellen deutlich zurück. Aktuell fehlen 1.673 Lehrstellen.

Frauen stark betroffen

Frauen sind von der aktuellen Entwicklung besonders betroffen. Ihre Arbeitslosigkeit stieg um fünf Prozent, während jene der Männer sogar leicht zurückging. Auffällig ist zudem die Situation älterer Arbeitnehmerinnen: Bei den über 60-Jährigen waren Ende Mai rund 32 Prozent mehr Frauen arbeitslos gemeldet als noch vor einem Jahr.

Auch die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt verhalten. Die Zahl der beim AMS gemeldeten offenen Stellen sank um 5,4 Prozent auf 79.116. Zwar gab es zuletzt einen leichten Anstieg bei neu gemeldeten Stellen, von einer nachhaltigen Trendwende kann aber noch keine Rede sein.

Ministerin fordert Umdenken

Arbeitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) bezeichnete die Lage als weiterhin herausfordernd. Sie kündigte gezielte Investitionen für ältere Arbeitssuchende an und forderte Unternehmen auf, verstärkt auf die Erfahrung älterer Beschäftigter zu setzen.

„Es braucht ein deutliches Umdenken in den Betrieben: Gerade in Zeiten, wo die Wirtschaft einen Fachkräftemangel beklagt, sind die Arbeitgeber aufgefordert, den Erfahrungsschatz älterer Arbeitnehmer:innen gezielt zu nutzen und die Arbeitsplätze so zu gestalten, dass gesundes und produktives Arbeiten bis zum Pensionsantritt möglich bleibt“, so die SP-Ministerin.

Leserkommentare ……………………..

Nein, nicht die Unternehmen müssen umdenken.
Die Rahmenbedingungen sind es die geändert werden müssen! Lohnnebenkosten, absurde Kollektivverträge, zu hohe Steuern, zu viele Vorschriften!
Die Politik und sogenannte Sozialpartnerschaft müssen umdenken!

Also ich bin 59+, und ich finde in Österreich mit meinem Alter als Fachkraft keine Arbeit!

Dafür zehntausende aus Ländern wie Ungarn bei uns während viele bei uns spazieren gehen

Bitte wo sollen ältere Arbeitslose Leute arbeiten, wenn keine Jobs gibt!

Ab 50 bist laut Statistik chancenlos !!!

Wenn immer mehr große Firmen zu sperren, stehen immer mehr Leute ohne Job da. Vor allem die +55, den da zahlt sich eine große Umschulung nicht mehr aus. Die sitzen dann die nächsten Jahre daheim

„Arbeitslosigkeit steigt an – Hunderttausende ohne Job“
Das war doch von Anfang an klar bei dieser Versagerregierung, deren einziges Kredo „Kickl verhindern“ war! Neuwahlen sofort und X FPÖ, ohne Wenn und Aber! 💙💙💙

Kein Wunder die Regierung ruiniert die Wirtschaft immer mehr, und dadurch gibt es immer mehr Firmen Pleiten und die Folge sind mehr Arbeitslose, wenn man die Wirtschaft schwächt und ruiniert schwindet die Kaufkraft, aber unsere Regierung kapiert das nicht.

es ist zu spät, Österreich ist abgesandelt
mir tun meine Enkelkinder leid dass sie so in Zukunft leben

Fachkräftemangel bei über 300.000 Arbeitslosen. Trotzdem lassen wir noch Menschen in unser Land.

Es wird keine Entspannung mehr geben.
Die Industrie bricht weg, die Büros werden durch KI ausgedünnt.
Und die Energiekrise ab Sommer wird durch alle Branchen gehen.
Und die Politik wird uns davor nicht einmal warnen.

Kein Wunder bei dieser Regierung. XXX FPÖ

Quelle https://www.heute.at/s/arbeitslosigkeit-steigt-an-hunderttausende-ohne-job-120202832

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