29.08.2025
Nach dem 240-Euro-Käseschock melden sich wütende Kunden: Viele berichten von ähnlichen Erlebnissen – Konsumentenschützer haben klare Tipps.

Nach dem 80-Euro-Käse-Schock gerät Crazy-Cheese-Chef Roland Ludomirska unter Druck.
Seit „Heute“ den Fall von Claudia B. publik machte, die für 722 Gramm Käse stolze 238,26 Euro bezahlen musste, häufen sich die Reaktionen. Zahlreiche Leser schildern in den Kommentaren ähnliche Erfahrungen – und sprechen von überhöhten Preisen und einer überrumpelnden Verkaufstaktik.Crazy-Cheese-Chef kassierte 240 Euro für ein Stück Käse

„Ich bin ganz am Anfang auf ihn reingefallen. Nicht mit dem hier angeführten Preis, aber stark überteuert.
So war ich einmal dort und nie wieder. Und ja, ich bin auch verwundert, dass man nach so vielen Jahren immer noch in die Preisfalle tappt“, schreibt eine Leserin.
„Ich war auch schon mal so ‚dumm'“
Auch andere berichten, dass sie sich überrumpelt fühlten: „Ich war auch schon mal so ‚dumm‘. Da ist man komplett überrumpelt, aber auch leider selber schuld. Ich würde der Dame raten, den Käse zu essen – er ist zwar enorm überteuert, aber sehr gut! Früher sagte man:
‚Da hab ich mein Lehrgeld bezahlt‘.“

Ein weiterer Kommentar ergänzt knapp: „Ist nicht das erste Mal, dass er wegen den Preisen in der Zeitung steht.“
„Wollte 10 dag – plötzlich über 80 Euro“

Besonders drastisch klingt die Schilderung eines Lesers: „Ähnliche Methode wollte einer seiner Mitarbeiter bei mir anwenden. Ich bestellte 10 dag Käse – doch er drehte sich weg, verdeckte die Sicht, die hohe Vitrine stand auch noch davor, darauf Käselaibe gestapelt. Am Ende wollte er mir über 80 Euro verrechnen für, wie ich sagte, 10 bis 15 dag Käse. Ich habe den Käse liegen gelassen und bin gegangen. Nie mehr wieder!“
Die Kommentare zeigen: Viele fühlen sich von Crazy Cheese überrumpelt – und sprechen von ähnlichen Erlebnissen wie Claudia B.
Muss man den Käse übernehmen?

Die zentrale Frage vieler Leser: Muss man ein Stück Käse tatsächlich bezahlen, wenn es bereits abgeschnitten wurde? Konsumentenschützer geben hier eine klare Antwort: Nein. Erst mit der Bezahlung kommt ein rechtsgültiger Kaufvertrag zustande.
Wird mehr abgeschnitten, als ursprünglich bestellt, handelt es sich um ein Gegenangebot des Händlers. Kunden können dies ablehnen. Gleiches gilt, wenn der Preis nicht eindeutig erkennbar ist oder die Menge nicht der Bestellung entspricht. „Es ist legitim, den Kauf zu verweigern, wenn der finale Preis nicht der Erwartung entspricht“, erklärt konsument.at.
Lehrgeld oder Abzocke?
Die Leserberichte zeigen: Claudia B. ist nicht die Einzige, die mit Crazy Cheese schlechte Erfahrungen machte. Während Inhaber Roland Ludomirska alle Vorwürfe zurückweist und betont, alles sei transparent und korrekt verlaufen, fühlen sich viele Kunden schlicht über den Tisch gezogen.
Leserkommentare ……………………………….
Beste Aktion:
Am Ende wollte er mir über 80 Euro verrechnen für, wie ich sagte, 10 bis 15 dag Käse. Ich habe den Käse liegen gelassen und bin gegangen. Nie mehr wieder!“
Nicht ärgern,einfach Nix bei ihm kaufen.
Diese Sachen kriegst überall,nur zu normalen Preisen.
sogar bessere Qualität!
Dieses Käse Geschäft war schon Mal im Donauzentrum uns SCS überall gab es Beschwerden, dort darf man nicht einkaufen, volle Abzocke
Wer bei ihn einen Käse bestellt ist selbst schuld ! Nur einer der alle ausnimmt.
Inzwischen sollte den echt schon jeder kennen 🤷♂️…einfach nimma rein in diesen überteuerten Schuppen und die Sache is erledigt 🤷♂️…und wenn dann nur bar bezahlen und wenns dann a Überraschung gibt bei der Kasse 🤷♂️liegen lassen und gehen …irgendwann wird er es dann schon kapieren das sich die Leute net am Schädel Sch…. lassen 🤷♂️
https://www.heute.at/s/80-euro-fuer-mini-kaese-kunden-toben-ueber-crazy-cheese-120127585Quelle