27.03.2026
Autofahrer am Limit
Hohe Spritpreise treiben Pendler an ihre Grenzen: Ein Waldviertler denkt sogar ans AMS, Kritik an Steuern und Politik wird immer lauter.

Die Stimmung unter Österreichs Pendlern ist extrem angespannt.
Die Sprit-Teuerung trifft gerade sie mit voller Wucht. Für immer mehr Menschen wird der Weg in die Arbeit zur massiven finanziellen Belastung. Besonders hart trifft es die Flächenbundesländer, wo viele auf das Auto angewiesen sind und Alternativen oft fehlen.
„Weg zur Arbeit wird zur Belastung“

Wie ernst die Lage mittlerweile ist, zeigt ein besonders drastischer Fall aus Niederösterreich: Ein Pendler aus dem Waldviertel fährt täglich rund 120 Kilometer einfache Strecke nach Wien – und kommt finanziell immer mehr an seine Grenzen.
Der Niederösterreicher beschwerte sich bei der Pendlerinitiative: „Ich kann mir nicht mehr leisten, in die Arbeit zu fahren – ich gehe lieber zum AMS.“ So schildert es Josef Hager, Sprecher der Initiative gegenüber „Heute“.
Eine Aussage, die aufhorchen lässt und die Verzweiflung vieler Betroffener deutlich macht. Wenn der Arbeitsweg mehr kostet, als am Ende übrig bleibt, gerät das System ins Wanken. Für Hager ist deshalb klar, wo angesetzt werden muss: „Über die Hälfte des Spritpreises sind Steuern. Die müssen runtergesetzt werden“, fordert er im Gespräch mit „Heute“.
Das zuletzt beschlossene Entlastungspaket wird zwar grundsätzlich begrüßt, doch aus seiner Sicht reicht das nicht aus. „Ein bissl mehr geht immer“, so Hager. Konkret sieht er Spielraum bei den Preisen: „20 bis 30 Cent wären machbar.“ Gleichzeitig warnt er vor einer weiteren Zuspitzung der Lage.
„3 Euro Sprit? Staat muss handeln“

„Prognosen gehen bis zu 3 Euro pro Liter“
so Hager. Für viele Pendler wäre das endgültig nicht mehr leistbar. Seine Forderung ist daher klar: „Der Staat muss Pendler entlasten.“ Ohne zusätzliche Maßnahmen drohe eine Entwicklung, bei der sich Arbeit für immer mehr Menschen schlicht nicht mehr auszahlt. Auch politische Diskussionen sorgen für zusätzliche Verunsicherung.
Pendlerpauschale kein Thema
Eine Abschaffung der Pendlerpauschale sei aktuell eher kein Thema für die Regierung, stellt Hager klar. Stattdessen brauche es gezielte Maßnahmen, um Pendler rasch und spürbar zu entlasten.
Leserkommentare………………………………
Es sollten mehr Leute kündigen und zum AMS gehen. Dann wird es eng mit dem Sozialstaat, aber auch für die Politiker.🤬
Es geht eh nur so, wenn die Leute mal daheim bleiben und alles steht muss die Politik auch aufwachen 🤣
CO2 Steuer weg. Dann ist Sprit wieder leistbar.
Ja Leute die övp wandelt auf dollfuß spuren mit der spö,denn neos und den Grünen als Komplizen.
Also ich lasse mein Geld in Ungarn.
Frisör, Pediküre, Massage, Zigaretten, volltanken ( wenn der Preis passt) Supermarkt und essen gehen! 1x pro Monat! Alleine Friseur, Massage und Pediküre für 2 pers. Gesamt 150,-
Das soll man hier in Österreich mal haben.
Zahnarzt um 8000€ erspart…deppat,der es nicht so macht.Um die ersparten 8000€ kann ich rund 200x tanken. Österreich hat es mir seiner dummen Politik ermöglicht. Und wenn meine Frau in Rente ist,verbringen wir drei Monate in Thailand. Natürlich von der Rente finanziert….Nicht nur die Reisinger gibt das Geld im Ausland aus.
X FPÖ 💙💙💙und Stündlich werden wir mehr🇦🇹 Juchuuuuuh🥳🥳🥳 wir schaffen das.
Und stündlich werden die Blauen mehr. XXX FPÖ
Die Blauen sind die Partei der Stunde….find dich ab damit…Ihr Linken seit ja sowieso immer nur das Notrad der ÖVP.
Die 450000 AMSKunden könnten die Arbeitnehmer mit der Sänfte befördern! Ein Win Win Effekt.
CO2 Steuer weg. Dann ist Sprit wieder leistbar. xxx FPÖ
Quelle https://www.heute.at/s/werde-lieber-arbeitslos-sprit-fuer-pendler-zu-teuer-120174712
