21 .Jänner 2026

Der nächste Förderfall sorgt für Aufmerksamkeit. Während in den vergangenen Wochen immer wieder hohe Zahlungen an unterschiedliche Organisationen bekannt wurden, rückt nun ein Kärntner Taxiverein in den Fokus.

Dokumente aus dem sogenannten „kleinen Untersuchungsausschuss“ zeigen:

Der 1. Klagenfurter Funktaxiverein 31111 erhielt zwischen 2020 und 2024 insgesamt 414.695 Euro an Fördermitteln.

Asylwerber-Taxis erhielten fast 415.000 € Steuergeld

Laut den Unterlagen war das Geld im Rahmen eines Werkvertrags für den Transport von Asylwerbern aus dem gesamten Bundesgebiet vorgesehen.

Wer ist der Funktaxiverein?

Der 1. Klagenfurter Funktaxiverein 31111 ist laut eigener Darstellung ein Zusammenschluss von rund 25 Unternehmen. Auf der Unternehmenswebsite wird zudem betont, dass der Verein seit über 50 Jahren besteht und täglich rund um die Uhr im Einsatz ist.

Teil einer breiteren Förderdebatte

Wie Heute berichtete, wurde in den vergangenen Wochen wiederholt über Förderungen an unterschiedliche Organisationen berichtet.

Genannt wurden etwa ein Afrika-Verein mit 17.000 Euro (2019 bis 2024) sowie eine steirische Antidiskriminierungsstelle mit 490.000 Euro.

Der Klagenfurter Taxiverein ist nun ein weiterer Fall, der in diesem Zusammenhang öffentlich Aufmerksamkeit bekommt.

„Kleiner U-Ausschuss“ prüft Zahlungen

Seit November 2025 nimmt der Ständige Unterausschuss des Rechnungshofausschusses Zahlungen an NGOs unter die Lupe. In der Öffentlichkeit wird das Gremium oft als „kleiner U-Ausschuss“ bezeichnet – seine Befugnisse sind jedoch weniger weitreichend als jene eines klassischen Untersuchungsausschusses.

Der Unterausschuss wurde auf Verlangen der FPÖ eingesetzt. FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz und der FPÖ-Tourismussprecher erklärten dazu:

„Wir sind sicher, dass wir dort jenes Geld finden werden, das wir in Österreich brauchen, um unser Budget zu sanieren.

Dann muss diese Regierung nicht weiterhin der heimischen Bevölkerung das Geld aus der Tasche ziehen.“

So geht es weiter

Der Zeitplan ist bereits festgelegt: Ein Abschlussbericht soll bis zum 22. April 2026 vorliegen. Danach wird der Rechnungshofausschuss über die Prüfergebnisse beraten. Die abschließende Diskussion im Plenum des Nationalrats ist für Juni geplant.

Dem Unterausschuss gehören 13 Abgeordnete an, den Vorsitz hat FPÖ-Abgeordneter Paul Hammerl inne.

Leserkommentare …………………………

Ein Land versinkt im Trubel der Korruption, der Fördergelder, der Freunderlwirtschaft !

Kein Einzelfall, bitte auch in den anderen Bundesländern nachprüfen

“Österreicher” wird immer mehr belastet, und für die anderen fließt Milch und Honig!

Unglaublich was in diesem Land abläuft. Zum abwinken. XXX FPÖ

Quelle https://exxpress.at/politik/mega-summe-enthuellt-fast-415-000-euro-fuer-asylwerber-taxis/

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