21. August 2026
Die EU-Kommission will Europa zum “ersten elektrifizierten Kontinent” machen – mit einer neuen Pflicht für alle Autos. Kritiker warnen schon vor happigen Zusatzkosten für die Bürger.

Die EU-Kommission hat einen ambitionierten Elektrifizierungsplan vorgelegt, der Europa zum “ersten elektrifizierten Kontinent” machen soll.

Begründet wird das mit dem Verkehrssektor: Er verursacht derzeit rund 25 Prozent aller Treibhausgasemissionen in der EU, wobei bis zu 95 Prozent der dafür verwendeten Energie aus fossilen Quellen stammen, berichtet die heute.
V2G-Pflicht soll kommen
Im Zentrum des Plans steht die sogenannte V2G-Technologie (Vehicle-to-Grid). Damit sollen E-Autos künftig nicht nur Strom laden, sondern ihn bei Bedarf auch wieder ins Netz zurückspeisen können. Die Kommission will dafür die Rechtsgrundlage in der EU-Typgenehmigung verankern – bis Ende 2027 soll ein konkreter Gesetzesvorschlag vorliegen.
Die Rechnung dahinter: Erreicht die EU bis 2040 einen Stromanteil von 46 Prozent am Endenergieverbrauch, könnten die fossilen Brennstoffimporte um bis zu 260 Milliarden Euro pro Jahr sinken, wie “heise.de” berichtet. Batterieelektrische Fahrzeuge sollen zudem die Betriebskosten gegenüber Verbrennern um bis zu 78 Prozent senken.
Teure Wallboxen als Hürde
Ein Haken an der Sache: Damit ein E-Auto Strom zurückspeisen kann, braucht es einen bidirektionalen Onboard-Lader. Und der hat seinen Preis.
Während ein herkömmliches Ladegerät rund 500 Euro kostet, schlägt eine bidirektionale Wallbox mit mindestens 4.000 Euro zu Buche.

Etwas günstiger geht es bei BMW – der Hersteller bietet bereits eine Variante um 2.095 Euro an.
Auch bei der Infrastruktur hakt es noch gewaltig. Der Plan sieht vor, dass alle EU-Staaten bis 2031 eine Smart-Meter-Abdeckung von mindestens 50 Prozent erreichen müssen. Wie weit man davon in manchen Ländern noch entfernt ist, zeigt Deutschland: Dort waren laut Bundesnetzagentur Mitte 2026 gerade einmal rund 5,5 Prozent der Haushalte mit einem Smart Meter ausgestattet.
Bis 2040 sollen außerdem genügend Netzanschlüsse für öffentliches und Depotladen bereitstehen, um 40 Prozent der EU-Lkw-Flotte zu elektrifizieren. Um den Umstieg günstiger zu machen, soll zudem Strom steuerlich künftig nicht mehr höher belastet werden als Gas.
Ob die neue Pflicht tatsächlich in dieser Form kommt, ist noch offen – bis Ende 2027 will die Kommission ihren Gesetzesvorschlag ausarbeiten.
Leserkommentare …………………………………….
Ich brauche ein fahrzeug, welches ich von A nach B bringt und wieder zurück, ich brauche keinen technischen und elektronischen Schnickschnack, keine Satellitenverbindung, damit ich überwacht werden. Ich brauch nur ein Fahrzeug,
Die EU hat sich zu einem aufgeblähten, unfähigen und äußerst korrupten Moloch entwickelt, über welchen ein kleiner Kreis, um eine polit. vielfach gescheiterte Ursula von der Leyen, Europa beherrscht! Die EU ist zu einer EUdSSR mutiert!
Der Elektrifizierungsplan hat aber einen gravierenden Schönheitsfehler, es gibt nicht genügend Strom, da können noch so viele Netzanschlüsse sein. Diese Brüsseler Traumtänzer gehören alle in die Wüste geschickt.
Gute Idee und wer gibt mir jedesmal die € 6500 – € 23400 wenn mir wenn ich Pech habe nach 8 Jahren die Batterie eingeht?
ich fahre nicht umsomst ein mittlerweile 10 Jahre altes Auto. Weil ich kein Geld für ein neues habe! Oder entsorge ich mein E-Auto und kaufe mir um € 30000 wieder ein neues?
Na sicher! Den Fahrzeugbesitzer laden lassen und dann den Strom abgreifen! Öxit!
Ich brauche ein fahrzeug, welches ich von A nach B bringt und wieder zurück, ich brauche keinen technischen und elektronischen Schnickschnack, keine Satellitenverbindung, damit ich überwacht werden. Ich brauch nur ein Fahrzeug,
Quelle https://exxpress.at/politik/naechster-eu-eingriff-neue-technik-pflicht-fuer-autos-in-ganz-europa/
