03.08.2026

Nach dem Migranten-Ansturm ist in Ceuta offenbar noch keine Ruhe eingekehrt. Die Regionalregierung schlägt Alarm.

Es waren unfassbare Szenen, die sich in der spanischen Exklave Ceuta an der Grenze zu Marokko abspielten.

In der vergangenen Woche wurde die Hafenstadt von einer Welle von illegalen Migranten überrannt. Laut der spanischen Regierung seien die meisten der Zehntausenden Flüchtlinge wieder nach Marokko zurückgekehrt.

Dieser Darstellung stehen jedoch Aufnahmen gegenüber, die ein anderes Bild vermitteln.

Laut einem Bericht der „Bild“ würden noch immer Hunderte Migranten durch die Hafenstadt laufen und dabei „Allahu Akbar“ rufen. Auch Ceutas Regionalpräsident Juan Jesús Vivas betonte, dass von Normalität keine Rede sein könnte. Ihm zufolge befänden sich in der Exklave noch „Tausende“ Migranten.

Migranten landen auf europäischem Festland

Auch Mitarbeiter des städtischen Aufnahmezentrums hätten gegenüber Reuters gesagt, dass sich Tausende Flüchtlinge der Rückkehr widersetzt hätten. Sie sollen laut dem staatlichen Fernsehsender RTVE aus West- und Ostafrika stammen. In dem Bericht der „Bild“ werden Länder wie Somalia, Sudan oder Nigeria genannt.

Besonders brisant: Einige Migranten versuchen, das europäische Festland zu erreichen. So berichtete der Sender „CBC News“, dass es vermehrt zu Aufgriffen entlang der Straße von Gibraltar gekommen sei. Einige der Flüchtlinge sollen bereits erfolgreich an einer Küste gelandet sein.

In Ceuta ist man unterdessen noch mit der Bergung von Leichen aus dem Meer beschäftigt. Inzwischen ist die Zahl der Toten auf 88 gestiegen. Die meisten der Opfer ertranken bei dem Versuch, die spanische Exklave schwimmend zu erreichen. Laut einem Bericht von „El País“ seien noch nicht alle toten Körper aus dem Wasser gezogen worden. Dennoch ist die Leichenhalle der Hafenstadt mittlerweile überfüllt.

Quelle https://www.heute.at/s/allahu-akbar-rufe-migranten-verweigern-rueckreise-120232707

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