04.05.2026
Die Arbeitslosigkeit ist in der Steiermark im April wieder angestiegen – allerdings moderat um überschaubare 3,7 Prozent. Eklatant allerdings der Anstieg bei Akademikern, hier betrug das Plus stolze 28,6 Prozent.

Exakt 38.000 Menschen waren im April beim steirischen Arbeitsmarktservice als arbeitslos gemeldet – das entspricht einem Anstieg von 1.350 Personen (+3,7 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr. Inklusive Schulungsteilnehmer (8.707) waren im April 46.707 Menschen ohne Job, ein Anstieg von 4 Prozent. Die geschätzte Arbeitslosenquote liegt laut AMS in der Steiermark bei 6,5 Prozent, das sind 0,2 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.
Interessant: Von den 1.350 zusätzlichen arbeitslosen Personen im Vergleich zum Vorjahr verfügen 811 – rund 60 Prozent – über einen akademischen Abschluss.
Ein Studium bietet also längst keinen Schutz mehr vor Arbeitslosigkeit. Die Zahl der beschäftigungslosen Akademiker stieg im April um stolze 28,6 Prozent auf 3.648 Personen.
„In den kommenden Wochen soll genauer analysiert werden, aus welchen Branchen diese zusätzlichen Arbeitslosen stammen“, sagt AMS-Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe. Im steirischen Bezirksvergleich gab es im AMS-Bezirk Mürzzuschlag den prozentuell größten Anstieg an Arbeitslosen (+11,8 Prozent) – in Feldbach (-0,5), Liezen (-1,5), Bruck (-4) und Gleisdorf (-4,6) ging die Zahl sogar zurück.
Leserkommentare …………………………….
Sie haben irgend etwas studiert, sind unfähig das Studierte in der Praxis zu verwenden und haben zwei linke Hände zu einer Arbeit – darum arbeitslos.
Ein großer Teil der arbeitslosen Akademiker dürften inzwischen Ingenieure sein. Denn vielen Unternehmen fehlen einfach Aufträge und Projekte.
Was macht ein Akademiker beim AMS? Brauchen eh nur Vereine gründen und sich durchfüttern lassen…das läuft schon seit Jahrzehnten so.
Auch jeder Akademiker Job wird in Zukunft von der KI ersetzt werden
Richtig beschrieben, die Akademiker glauben sie sind die besten, aber leider haben sie keine Ahnung von realen Leben. Alles nur Theoretiker und das war es dann und bis er es begriffen hat, geht er in Pension.und die Leistung war null.
Jeder der mit 30 Jahren noch studiert, sollte erst mit 75Jahren in Pension gehen.
Kann aus Erfahrung bez. Medizin sprechen. Meine Ex versucht seit 2 Jahren einen Facharztplatz in der Gyn. zu bekommen. Keine Chance. Es gibt einfach zu viele Absolventen. Wiederum haben wir zu wenig Ärzte am Land. Will sich halt keiner mehr antun!!!
Ist ja auch kein Wunder; Bachelor und Master werden einem nachgeworfen. Jeder will einen Titel; und bekommt ihn auch. Ob einer was kann, ist Nebensache.
Soweit denkt kein Akademiker? Hauptsache man hat einen Dr. Titel für irgendetwas was keiner kennt.
Quelle https://www.krone.at/4128759#comment-list
