01.03.2026
Die Vergabe im Gemeindebau wird zum Wahlkampf-Knaller: Die FPÖ spricht von einer ideologischen Linie, die KPÖ kontert mit einem Rundumschlag.

Die Vergabe von rund 12.500 Gemeindewohnungen in Graz sorgt für politische Debatten.
Brisante Zahlen aus der steirischen Landeshauptstadt: Wie die Krone berichtet, sinkt der Anteil österreichischer Staatsbürger bei der Vergabe von Gemeindewohnungen deutlich. So erhielten 2024 in Graz nur noch 55 Prozent der Wohnungen Inländer – 2020 waren es noch 75 Prozent. Die FPÖ sieht darin eine ideologisch motivierte Vergabepolitik, Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ) kontert jedoch vehement.

FPÖ schlägt Alarm wegen Vergabepraxis

Anteil der Ausländer im Grazer Gemeindebau steigt
Das Thema leistbares Wohnen gilt als Herzstück der Politik der KPÖ. Die rund 12.500 Gemeindewohnungen sind eine politische Bastion – der Wahlerfolg der Kommunisten im Jahr 2021 hat hier seine Wurzeln. Auch die jüngste Ausbauoffensive ist ein zentrales Anliegen von Bürgermeisterin Elke Kahr.
Im Wahlkampf rücken nun die Freiheitlichen genau diesen Bereich ins Zentrum der Debatte. Per Anfrage wollte die FPÖ unter anderem wissen, wie hoch der Ausländeranteil in den städtischen Wohnanlagen ist.
Die Antwort, die der Krone vorliegt, sorgt für politische Brisanz. Demnach sank der Anteil der Inländer bei der Wohnungsvergabe deutlich: Lag dieser Anteil 2020 noch bei 75 Prozent, waren es 2024 nur noch 55 Prozent. Gleichzeitig stieg der Anteil von EU-Bürgern, Drittstaatsangehörigen und Konventionsflüchtlingen stark an.
Für den blauen Spitzenkandidaten René Apfelknab ist die Entwicklung eindeutig: „Diese Zahlen zeigen schwarz auf weiß, wohin die links-linke Stadtregierung Graz geführt hat: Weg vom Prinzip ‚Österreicher zuerst‘, hin zu einer ideologisch motivierten Vergabepolitik, bei der die eigenen Staatsbürger immer öfter das Nachsehen haben.“
Kahr kontert
Bürgermeisterin Elke Kahr lässt die Kritik nicht gelten und geht ihrerseits in die Offensive.
„Die FPÖ sollte beim Thema Gemeindewohnungen sehr ruhig sein. Wenn es nach ihr ginge, hätten wir gar keine mehr, weil sie alles privatisieren will, wie sie es schon im Bund und auch im Land getan hat.“ Und weiter: „Wenn es um leistbaren Wohnraum für Österreicher geht, stehen die Freiheitlichen also wirklich nicht an vorderster Stelle.“
Damit prallen zwei politische Grundhaltungen frontal aufeinander: Auf der einen Seite stehen die Freiheitlichen, die eine stärkere Gewichtung österreichischer Staatsbürger fordern. Auf der anderen Seite steht die KPÖ-Stadtregierung, die ihre Wohnpolitik verteidigt und den Ausbau kommunaler Wohnungen als soziales Kernprojekt betrachtet.
Kommentare ………………………………………….
Für die KPÖ stehen Ausländer an vordester Stelle, das ist doch allgemein bekannt.
Die Grazer haben die KPÖ gewählt, jetzt sollen sie gefälligst mit den Konsequenzen leben.
Gültig „gegen“ Grün, ÖVP, SPÖ und NEOS wählen 🤩
Die Vergaberichtlinien für Gemeindebauten sind ein schlechter Witz.
Österreicher werden mittlerweile „diskriminiert“.
Darum braucht Europa mehr Ficos und Orbans, und ich hoffe Kickl ist auch einer von denen, denn den können sie nicht mehr lange verhindern. XXX FPÖ
Im Genossenschaftsbau is net viel besser – wos”d hinschaust nur xxxxxxxx !!! Pffff
Kahr ist eine Linke, und Linke sind notorische Lügner.
Die Grazer haben die Kummerln gewählt. Jetzt halt viel Vergnügen:-
Hehe! Die Planwirtschaft ist krachend gescheitert! Von den kommunistischen Verbrechen mal abgesehen. Diese Partei sollte verboten werden!
