20. Oktober 2026
Bulgariens Premier warnt vor sozialen Spannungen und politischer Instabilität durch den Krieg. Sein Land will sich an neuer Ukraine-Finanzhilfe nicht beteiligen. Auch aus der Slowakei, Ungarn und Tschechien kommen Absagen und Vorbehalten.

Wolodymyr Selenskyj beim EU-Gipfel am 16. Oktober in Brüssel: Seine Forderung nach weiteren 70 Milliarden Euro stößt in mehreren Mitgliedstaaten auf Widerstand.


90 Milliarden Euro hat die EU der Ukraine bereits als Kredit für 2026 und 2027 zugesagt.
Doch das reicht nicht: Beim jüngsten EU-Gipfel bat Präsident Wolodymyr Selenskyj um weitere 70 Milliarden Euro für das kommende Jahr – für Verteidigung, Waffen und die Widerstandskraft seines Landes gegen Russland – der exxpress berichtete. Nun wächst der Streit um die Finanzierung.
Bulgarien steigt auf die Bremse

Bulgariens Regierungschef Rumen Radew erteilte einer Beteiligung am Dienstag eine Absage.

Der Krieg erschöpfe Europas Volkswirtschaften und verschärfe soziale Spannungen sowie politische Instabilität, erklärte er vor Journalisten.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur BTA warnte Radew, Europas Wohlstand fließe in den Krieg, während eigene Probleme ungelöst blieben. Er fordert ein rasches Kriegsende durch Diplomatie: „Der Ausgang wird nicht mit militärischen Mitteln erreicht werden.“
Auch Österreichs Nachbarn bremsen

Die Slowakei will bei einem weiteren EU-Kredit ebenfalls nicht mitmachen.
Das erklärte Premier Robert Fico nach dem Gipfel. Seinen Angaben zufolge schließt sich Ungarns Regierungschef Péter Magyar dieser Haltung an.
Fico kritisierte zudem, dass zu wenig über Friedensinitiativen gesprochen werde. Unterstützung für Schulen, Straßen und Energieverbindungen wolle die Slowakei weiterhin leisten.
Auch Tschechiens Premier Andrej Babiš zieht eine Grenze: Auf Selenskyjs neue Milliardenforderung reagierte er laut der Zeitung Deník N mit der Ansage, für keine neuen Ukraine-Kredite haften zu wollen.
Le Pen kündigt Zahlungsstopp an

Zusätzlichen Druck macht Frankreichs Oppositionspolitikerin Marine Le Pen. Für den Fall eines Wahlsiegs kündigt sie ein Ende der französischen Finanzhilfe an. Wegen der angespannten Staatsfinanzen könne Frankreich diese dann nur noch sechs Monate aufrechterhalten, sagte sie laut Euronews.
Neue Milliarden, neue Schulden?

In Brüssel gilt eine weitere gemeinsame Kreditaufnahme laut Euronews als wahrscheinlichster Ausweg. Allerdings sind die Finanzierungskosten seit der Einigung auf den bisherigen Kredit gestiegen.
Noch ist offen, welchen Anteil der zusätzlichen 70 Milliarden die EU übernehmen soll. Auch andere Verbündete sollen beitragen. Ein fertiges Finanzierungspaket gibt es bisher nicht.
Leserkommentare …………………..
Warum sollen wir, selbst in wirtschaftlich äußerst prekärer Lage, dieses korrupte Regime weiter fördern?
Schon wieder zig Milliarden für die Ukraine? Ein Wettprofi würde niemals 70 Milliarden auf ein totes Pferd setzen, aber Korruption macht bezüglich Ukraine alles möglich.
Und glaubt wirklich irgendjemand, dass die Kredite je zurückgezahlt werden?
Und während verrückte Politiker noch weiter Geld Selenskyj und Co schenken werden, geht in den eigenen Ländern die Infrastruktur inklusiv Schulen und Universitäten vor die Hunde. Wie kann man nur so bescheuert sein.
Viele Ukrainer fahren hier mit dicken SUVs. Viele kaufen sich in aller Welt die besten Immobilien. Ich bin überzeugt die machen das mit unserem Steuergeld, weil der Selenkski diese korrupte Bagage finanziert.
schickt die Ukraine einfach an Russland und den kriminellen Selenskyj in den Gulag und alles ist gut. Ja, gut für alle, vor allem die Menschen in der Ukraine!
der Schneemann in Kiew ist ein Fass ohne Boden. Der fordert und fordert und die Vollidioten in Brüssel springen und zahlen alles.
Anscheinend wurden ja von Ukrainern in Spanien In letzer Zeit Immobilien in Milliardenhöhe gekauft. Und irgendwer zahlt diese Sauereien – nämlich wir!!!
Quelle https://exxpress.at/politik/70-milliarden-fuer-kiew-vier-eu-laender-ziehen-die-geldbremse/
