19.03.2026
Kanzler bei EU-Gipfel
Lebensmittel sind bei uns im Schnitt 27 % teurer als in Deutschland. Kanzler Stocker meldet vom EU-Gipfel Erfolg im Kampf gegen unfaire Aufschläge.

Vom EU-Gipfel in Brüssel am Donnerstag hat Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) erfreuliche Nachrichten zu einem Dauerbrenner-Thema – dem leidigen Österreich-Aufschlag.
Gemeint sind die sogenannten territorialen Lieferbeschränkungen, mit denen große Markenkonzerne verhindern, dass etwa der österreichische Handel in anderen Ländern billiger einkauft. Laut Schätzungen verursacht diese Praxis EU-weit Mehrkosten von rund 14 Milliarden Euro jährlich für Konsumenten.
Bis zu 107 Prozent teurer
In Österreich führt das dazu, dass die gleichen Lebensmittel und Drogeriewaren oft empfindlich teurer sind als in Deutschland.
Die Zahlen sind brisant: Markenprodukte kosten in Österreich im Schnitt 27 Prozent mehr als bei unseren deutschen Nachbarn. Einzelne Lebensmittel sind sogar um bis zu 107 Prozent teurer. Beispiel: Ein Becher Cremissimo-Eis kostet hierzulande 5,99 Euro, in Deutschland nur 2,89 Euro.
Österreich kämpft gemeinsam mit anderen kleineren EU-Ländern seit Langem gegen diese unfaire Handelspolitik. Brüssel dürfte nun tatsächlich das Problem und seine Dringlichkeit erkannt haben.

Christian Stocker beim EU-Gipfel in Brüssel mit dem deutschen Kanzler Friedrich Merz (CDU).
„Erste Erfolge“
„Meine laufenden Bemühungen, den Österreich-Aufschlag abzuschaffen, zeigen erste Erfolge“, erklärte Stocker am Donnerstag in Brüssel. So werde der unfaire Preisaufschlag zum ersten Mal in den Gipfel-Schlussfolgerungen thematisiert.
„Der unfaire Preisaufschlag wird zum ersten Mal in den Gipfel-Schlussfolgerungen thematisiert.“
„Das bedeutet, dass sich die Kommission und der Rat nun endlich intensiv mit dieser Ungleichbehandlung am Binnenmarkt beschäftigen, das ist sehr erfreulich“, so der Kanzler.

EU-Gipfel in Brüssel: Unsere wichtigste Aufgabe ist die Senkung der Energiepreise. Sie sind und bleiben der größte Hemmschuh für die Wettbewerbsfähigkeit Europas. Österreich handelt bereits: Wir senken die Treibstoffpreise um rund 10 Cent pro Liter. Aber das allein reicht nicht.
Entlastung für Industrie
Neben dem Österreich-Aufschlag drängt Stocker auch auf Änderungen beim Emissionshandel. Gratiszertifikate seien für die Industrie aktuell unverzichtbar, er fordert eine Verlängerung über die geplante Grenze 2034 hinaus. Unterstützung dafür kommt von mehreren EU-Staaten.
Im Vorfeld des Gipfels, am Mittwoch, hatte Stocker in der Causa einen Brief an EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Antonio Costa geschrieben, der von neun anderen EU-Ländern unterstützt wird.
„Für unsere Industrie bedeuten die Gratiszertifikate eine wichtige Entlastung“, betonte Stocker.
Leserkommentare …………………..

Ich glaube diesen Verlierern nicht mal die Uhrzeit.
NICHTS wird sich bessern.
Mit dieser Verlierer-Ampel geht es mit Österreich immer schneller bergab.
Herr Stocker, unglaublich das ist ihrer Pflicht dem Volke zu dienen (er ist für diese Position nicht gewählt worden.)
Spritpreis 0.10 Cent ist eine Frechheit da wäre mehr drinnen gewesen.
Der Österreich Aufschlag ist verständlich. Die Lieferanten wissen welche schwache Regierung bei uns das sagen hat
Herrn Orban sagte das man das nicht tut eine Veto einlegen wegen den 90 zig Milliarden Euro Kredit für die Ukraine, Recht hat Herr Orban hat ein Rückgrat nicht wie sie und alle anderen Politiker in der EU.die zu Kreuze kriechen wenn die Ursula etwas will schämen sie sich.orban ist für sein Volk da und nicht anders.
Still und heimlich hat die österreichische Bundesregierung die vorläufige Anwendung des EU-Mercosur-Handelspakts beschlossen. Soviel zu Stocker.😒🤮
Jedes mal wenn der Bundeskanzler eine Erleichterung ankündigt weiß der gelernte Österreicher das außer heißer Luft fabrizieren nix vernünftiges passiert.
Stocker und seine Verlierer-Regierung werden nichts reissen.
Das ist so fix wie das Amen im Gebet. XXX FPÖ
Quelle https://www.heute.at/s/stocker-aus-fuer-oesterreich-aufschlag-rueckt-naeher-120171759
