25.03.2026
Sprit-Ärger in Österreich! Ein Unternehmer aus NÖ bekommt reihenweise Absagen von Bewerbern, die sich den Weg in die Arbeit nicht leisten können.

Die Preise an den Zapfsäulen kennen derzeit nur eine Richtung: nach oben.
Diesel kostet inzwischen mehr als zwei Euro pro Liter, Benzin kratzt ebenfalls an dieser Marke. Experten warnen bereits vor einer weiteren Zuspitzung. Sollte sich die Lage am Weltmarkt nicht entspannen, könnten sogar Preise von bis zu drei Euro pro Liter möglich werden.
Grund dafür ist vor allem die angespannte Situation rund um den Iran-Krieg. Die Ölpreise liegen aktuell deutlich höher als noch davor. Die Internationale Energieagentur spricht sogar von einer möglichen schweren Energiekrise.
Spritpreise schnellen in die Höhe
Ein entscheidender Faktor ist die Straße von Hormus. „Dort werden rund 20 Prozent des weltweiten Ölbedarfs abgewickelt“, erklärt Energie-Experte Johannes Benigni. Aktuell gelangen aber deutlich weniger Mengen auf den Markt als üblich.
Auch beim Gas verschärft sich die Lage. Vor allem Flüssiggas wird knapper, zusätzlich sorgt der Ausfall einer großen Anlage in Katar für weiteren Druck.
Für Österreich gibt es derzeit zwar keine Engpässe bei der Versorgung, doch die Preise steigen trotzdem. „Wir bekommen weiterhin Diesel, aber die Preise richten sich nach dem Weltmarkt“, so Benigni. Während Experten analysieren, wächst bei vielen Autofahrern der Frust.
„Arbeiten lohnt sich nicht mehr“
In sozialen Netzwerken machen sich immer mehr Menschen Luft. „Es lohnt sich nicht mehr zu arbeiten, dann kündige ich und lebe vom Staat“, schreibt etwa ein „Heute“-Leser. Für ihn zahlt sich der Weg in die Arbeit schlicht nicht mehr aus.
Solche Aussagen kennt auch Unternehmer Christian M. (Anm. Name geändert) aus Niederösterreich. Der Firmen-Chef sucht dringend Mitarbeiter, bekommt von Bewerbern momentan allerdings nur Absagen.
Der Grund: Die Fahrt zur Arbeit wäre zu lange und sie könnten sich die Preise für den Sprit nicht leisten.
Leserkommentare …………………………………….
Ich hör immer Arbeitsscheue Menschen.
Keiner erwähnt hier die Firmen die gerade den Kollektiv bezahlen.
Überstunden die nicht bezahlt werden!
Allin Verträge wo ein haufen Mehrstunden inklusive sind.
Manche Firmen zahlen nicht mal Urlaub oder Weihnachtsgeld 🙏✝️
Viele Österreicher haben es auch einfach satt über den Tisch gezogen zu werden!
Wenn man nur 1500€ verdient und jede Woche tanken muss, ist das logisch. Woher sollen es denn die Menschen nehmen? Eine Tankfüllung(45 Liter) um rund 80 Euro?
Aber der Weg zur Arbeit muss auch leistbar sein!?
Das AMS nimmt natürlich keine Rücksicht daruf, wieviel die Anreise zum Unternehmen kostet.
Aber Hauptsache der Ukraine schieben wir es mit der Schubkarre.
Österreich ist das Land, welches die meisten Steuern in Europa einkassiert.
Das AMS macht es sich natürlich wieder einfach und bezieht sich rein nur auf die FAHRZEIT. Die müssen ja auch den Sprit nicht bezahlen, den man dann für’s Pendeln braucht.
Ein Beweis mehr, wie weltfremd und bürgerfeindlich unser System mittlerweile ist.
Dann soll das AMS Jobs besorgen, die auch WIRKLICH in der Nähe und erreichbar sind.
Natürlich verbraucht man einen halben Tag zusätzlich für hin und Rückfahrt! Wo ist hier der Ausgleich
Außerdem hat man nach 8 Stunden Arbeit nicht mehr die Aufmerksamkeit auch noch zwei Stunden nach Hause zu fahren.
Die Gefahr eines Unfall ist hier hoch!
Außerdem soll halt dann der Staat mit Sozialhilfe aushelfen um den Sprit zu bezahlen. Bei manchen Einkommen geht sich wirklich nicht mehr aus. Genauso bei den Öffentlichen, hier steigen auch die Preise ins unermessliche. Für eine Teilzeitkraft auch viel Geld 🙏✝️
Quelle https://www.heute.at/s/sprit-zu-teuer-ams-bezieher-lehnen-job-angebot-ab-120173610
