März 30, 2026

Die schwarz-rot-pinke Regierung verkündete am Freitag ihre Einigkeit über das Einziehen einer Altersgrenze für soziale Medien, gepaart mit der Einführung weiterer Propaganda des Systems im Lehrplan.

Herbe Kritik an Ömpel-Plan

Doch tatsächlich droht mit dem versteckten Versuch, junge Menschen vom Zugang zu kritischer Information abzuschneiden, der Schritt in Richtung totaler digitaler Überwachung von Bürgern allen Alters, wie u.a. auch die FPÖ scharf kritisiert.

Social-Media-Verbot macht Menschen gläsern

Diesmal soll also der Jugendschutz als Argument dienen, um den Zugang zu kritischen Informationen in sozialen Medien zu beschränken.

Internationales Vorbild ist Australien, das seit Dezember eine sogar bis 16 Jahre reichende, strikte Altersgrenze samt Nachweispflicht hat, auch in diversen europäischen Ländern & auf EU-Ebene werden entsprechende Ziele besprochen. Im benachbarten Deutschland steht eine Klarnamenpflicht im Raum, welche in Österreich auch die ÖVP – bereits treibende Kraft hinter der Messenger-Überwachung – wollte, die Kanzlerpartei aber vorerst nicht einmal an ihren Koalitionspartner vorbeibrachte.

Als Möglichkeiten für die Altersverifikation könnten mehrere Varianten dienen, wobei etwa ein Gesichtsscan aufgrund von Unzuverlässigkeiten ausscheidet und z.B. auch junge Erwachsene mit jugendlichem Erscheinungsbild aussperren könnte. Möglich bleibt also ein Ausweis-Scan sowie die Verknüpfung des Social-Media-Zugangs mit der „ID Austria“, die somit quasi zum „Pflichtprogramm“ für den Zugang zu sozialen Medien für alle Altersgruppen werden könnte. Beides wäre allerdings dennoch eine faktische „Klarnamenpflicht“ über die Hintertür. Unklar ist auch noch, welche Plattformen vom Verbot umfasst sind.

Zahnlos, exkludierend & totalitär zugleich

In diesem Zusammenhang sorgte bereits Digitalisierungs-Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) für unfreiwillige Komik, indem er erklärte, dass auch YouTube umfasst sein dürfte, nicht hingegen WhatsApp, weil dort viele Eltern mit ihren Kindern kommunizieren.

Außerdem will man die Missachtung des Verbots unter Strafe stellen, mit Augenmerk auf die Plattformen statt der Eltern. Bis Ende Juni will man den Gesetzesentwurf parat haben, um ihn im Herbst beschließen zu können und nach der Absegnung von EU-Seite mit kommendem Jahr in Kraft treten zu lassen.

Die Frage bleibt freilich, wie treffsicher das Gesetz im Bezug auf seine vermeintliche Absicht ist. Die meisten großen Online-Plattformen haben ihren EU-Sitz in Irland, womit unklar ist, ob Österreich überhaupt eine juristische Handhabe darüber hätte. Darüber hinaus dürften technikaffine, junge Menschen im Nu findige Wege finden, um das Verbot kreativ zu umgehen. Selbst wenn es tatsächlich wirken sollte, könnte das Gesetz selbst nach Ansicht der Datenschutz-NGO „epicenter.works“ seine vorgebliche Stoßrichtung verfehlen: Kinder würden von Informationen, Freundschaften & Unterstützung abgeschnitten – und könnten auf „unsichere & unregulierte Räume“ ausweichen.

„Betreutes Denken“ für die Jugend?

Spannend ist die Bündelung der Maßnahme mit der Einführung eines neuen Pflichtgegenstands in Schulen zu „Medien & Demokratie“. Dort will man Schüler u.a. indoktrinieren, wie sie „Desinformation & Radikalisierung“ erkennen. Gekürzt wird dafür der Unterricht in Latein & der 2. lebenden Fremdsprache. Schon länger bekannt sind die Pläne der Regierung, die Schüler mit Zeitungsabo der Mainstream-Presse zwangszubeglücken.

Es macht fast den Anschein, als wolle man v.a. junge Menschen bis zwei Jahre vor Beginn ihres Wahlrechts von der Erlangung kritischer Informationen aussperren.

In diese Richtung ging auch die fundamentale Kritik der in allen Umfragen haushoch führenden FPÖ, deren Generalsekretär Christian Hafenecker nun erneut die Teufelei des Vorstoßes thematisierte: „Die Systemparteien wollen keine mündigen, freien Bürger, sondern gehorsame Untertanen. Junge Menschen sollen ihre Informationen gefälligst nur noch aus jenen Medien beziehen, die ihnen die Regierung erlaubt. Alle alternativen, freien Angebote werden ins Fadenkreuz genommen, weil sie nicht der Regierungslinie huldigen.

Das ist ‚betreutes Denken‘ in Reinform à la ‚DDR 2.0‘.“ Doch der Staat habe sich in einer Demokratie „nicht als oberster Zensor & Erzieher aufzuspielen“.

Überwachungsstaat oder Machtverlust?

Außerdem glaubt Hafenecker, dass dieses „Zensurpaket“, welches „perfekt ins autoritäre Weltbild der Verlier-Ampel“ passe, nur ein Sprungbrett für eine spätere Klarnamenpflicht ist: „Erst das Verbot für die Jungen, dann die Klarnamenpflicht für alle – das ist die Salamitaktik auf dem Weg in den Überwachungsstaat.

Nicht die sozialen Medien sind die Gefahr für die Demokratie, sondern diese Systemparteien, die von einem schon an Paranoia erinnernden Misstrauen gegen die eigene Bevölkerung getrieben sind und deren Grund- und Freiheitsrechte mit Füßen treten.“ Seine Partei werden diesen „Frontalangriff auf die Freiheit mit allen gebotenen Mitteln bekämpfen“.

Die Gefahr des Endes der Anonymität im Netz ist real – und damit auch die Schaffung eines Hebels, um kritische Stimmen im Netz besser verfolgen zu können.

Indes stellen sich Beobachter aber auch die Frage, ob die Regierung sich nicht mittelfristig ins eigene Knie schießt: Denn die Kinder & Jugend von heute sind allesamt Wähler von Morgen und werden sich gut erinnern, wer ihnen den Zugang zu sozialen Medien verboten hat, und wer dagegen war. Womöglich beschert man der FPÖ also ein ungeahntes Protestwahl-Potenzial bei Jung- & Erstwählern – und schafft gleichzeitig eine Jugend, die erst recht nicht mehr all den Narrativen traut, welche die Systemparteien ihr predigen.

Leserkommentare…………………………….

Im Mozilla Firefox Browser gibt es jetzt integriertes Gratis-VPN.
„Die Standard-Datenschutzeinstellungen von Firefox sind wesentlich strenger als die von Chrome – und wir bieten zusätzliche Funktionen, um zu verhindern, dass Websites Sie verfolgen, wie z. B. Fingerprint-Blockierung, sowie die Möglichkeit, Add-ons zum Blockieren von Werbung auszuwählen.
Hinter dem Programm für PC und Smartphone steht die Mozilla Foundation. Die US-Organisation entwickelt Firefox über ihr Tochterunternehmen Mozilla Corporation.“
Nur noch Firefox so einstellen das bei jeder Schliessung Cookies, History und Temporary Files gelöscht werden.
Also einmal installiert, VPN Server ausserhalb des zensierenden Staates oder der E.U.,
Der Jugendschutz oder Klarnamenpflicht funktionniert so nicht mehr und Tracking wird wesentlich erschwert.
Und da Firefox amerikanisch ist, wird Mozilla sich wohl nichts von der E.U. vorschreiben lassen.
„Als ich Jugendlicher war, hab ich die Pornohefte meines Vaters gefunden und mich selbstbefriedigt“.
Also Aufklärung statt Zensur und Totalüberwachung.

Der Mensch ist ein wahrer Künstler, um Verbote zu umgehen. Es finden sich immer Schlupflöcher.

Quelle https://www.unser-mitteleuropa.com/194148

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