02.02.2026

Das neue Jahr bringt weiter keine Entspannung am steirischen Arbeitsmarkt: Mit Stichtag 31. Jänner lag die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen bei 49.396. Verglichen mit dem Jänner des Vorjahres ist das ein Anstieg um 1871 Personen oder 3,9 Prozent.

Die Aussichten am steirischen Arbeitsmarkt bleiben trist.

Parallel dazu ist die Zahl der offenen Stellen weiterhin rückläufig: Mit 9401 ist diese verglichen mit dem Vorjahr in den vierstelligen Bereich gerutscht. Das Minus gegenüber Jänner 2025 beträgt laut AMS 1063 Stellen oder 10,2 Prozent.

Nimmt man die aktuell 8566 Schulungsteilnehmer dazu, liegt die Zahl der Betroffenen schon weit über 50.000, nämlich exakt bei 57.962. Die Arbeitslosenquote beträgt 8,5 Prozent.

Sorgenkinder Auto und Handel

Arbeitslosigkeit explodiert: Österreichs Auto-Sektor wird zum Sorgenkind

Jürgen Schrei, der Leiter des Bereichs Service für Arbeitskräfte im steirischen AMS, sieht Licht und Schatten: „Während im Automotive-Sektor und im Handel die Arbeitslosigkeit zuletzt angestiegen ist, verzeichnen andere Branchen positive Entwicklungen“, ortet er ein „gemischtes Bild“. Hoffnung gebe etwa, dass bei den Personalleasingfirmen die Nachfrage nach Arbeitskräften wieder deutlich gestiegen sei.

Der aktuelle Schwerpunkt des AMS liegt beim Wiedereinstieg älterer Arbeitsloser.

Die bundesweite Initiative Aktion 55+ hat zum Ziel, bis zu 6000 kollektivvertraglich entlohnte Arbeitsplätze für diese Altersgruppe zu schaffen.

Dafür stehen 50 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

Leserkommentare …………………

Alles für nichts ! Ab 55+ sollte ein Betrieb keine Lohnsteuer mehr mehr für diesen Mitarbeiter zahlen müssen , dass würde mal etwas bringen und den Arbeitsmarkt entlasten, Arbeitsplätze sichern und trotzdem würde Steuer reinkommen!

Herr Kocher hat auch schon 100 Millionen für Förderungen in den Sand gesetzt.

Nutznießer sind Vereine und Institute, sonst NIEMAND.
Jetzt werden wieder 50 Millionen Euro verschleudert.
Diese Aktion bringt den AL genau NICHTS.

Die 55+ Aktion ist vielleicht nur vorübergehend eine Lösung und mit der „tollen“ Pensionsreform bis 65 Jahren arbeiten ist einfach nur unfair.

diese Aktion, 50 mio€ in den sand gesetzt, nur um 6000 55+ arbeitslose eine Zeit lang aus der Statistik zu drücken, einen Rückgang zu berichten und nach Auslauf wieder dem AMS zu überreichen, nochmals, niemand will 55+ Arbeitslose einstellen, es sei denn er bekommt Steuergeld, im Gegenteil, die Firmen werfen nun Ballast ab, und das sind 55+ Mitarbeiter, das ust die Realität

Und wenn die Förderungen weg sind, sind sie erst recht wieder arbeitslos.

Wie blöd kann man nur sein, den Schwerpunkt auf kurzfristige Beschäftigung zu setzen, anstatt diese Leute in Pension zu schicken.

Grün hat die Wirtschaft zu Nichte gemacht.

Quelle https://www.krone.at/4033637


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