21.02.2026

Bis zu 500 Arbeitsplätze will der Innviertler Motorradhersteller KTM im laufenden Jahr abbauen – nun wurden die ersten Betroffenen informiert. Die Motohall in Mattighofen soll unterdessen trotz des laufenden Sparprogramms – zumindest „bis auf Weiteres“ – geöffnet bleiben.

2019 öffnete die Motohall, vom Unternehmen selbst als „KTM Museum“ deklariert, ihre Pforten. Sie soll „bis auf Weiteres“ geöffnet bleiben.

Der oberösterreichische Motorradhersteller KTM ist nach seiner Milliarden-Pleite nach wie vor auf Sparkurs. Im Jänner haben die Innviertler angekündigt, 500 weitere Stellen abzubauen – 420 davon entfallen, wie von der „Krone“ berichtet, auf Österreich.

Nun hat das Unternehmen begonnen, die Betroffenen zu informieren:

Die ersten Kündigungen wurden in der abgelaufenen Woche ausgesprochen.

„Der Stellenabbau wird bis Ende des Jahres abgeschlossen sein“, heißt es von KTM – ursprünglich war das bis zur Jahresmitte geplant gewesen. Für die Betroffenen stehen ein Sozialplan sowie Plätze in der Arbeitsstiftung von Land und AMS Oberösterreich bereit – darin können sich Teilnehmer mit finanzieller Unterstützung eine bestimmte Zeit lang weiterbilden. 300 Plätze sind in der Stiftung noch frei.

Motohall „bis auf Weiteres“ geöffnet

Indessen wird spekuliert, ob dem Sparprogramm von KTM auch die Motohall – ein als Museum deklarierter Firmen-Schauraum in Mattighofen – zum Opfer fällt. Das Projekt erhielt in der Vergangenheit eine umstrittene Förderung von 1,2 Millionen Euro aus dem Kulturbudget des Landes.

„Im Zuge des Effizienzprogramms setzen wir unterschiedliche, insbesondere strukturelle Maßnahmen, um Kosten zu reduzieren, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und uns damit langfristig stabil aufzustellen“, heißt es dazu auf Anfrage von KTM. „Die Motohall bleibt dabei bis auf Weiteres wie gewohnt geöffnet.“

Leserkommentare …………………………

die Industrie wandert ab aus Österreich,
die Löhne und Gehälter sind so hoch bei uns, dass Produktionsbetriebe immer weniger konkurrenzfähig werden,
der Abstieg hat aber erst begonnen.

Wie lange wird es wohl dauern, bis das Werk endgültig abgesiedelt wird?

Nur ruhig mit den Pferden….😳 Bei dem Tempo ist KTM 2027 bereits aus ÖsterREICH verschwunden…

Alles wegen der Bürokratie und Vorschriften in Österreich

KTM ist leider am absteigenden Ast.
In der Moto GP werden sie nach hinten durch gereicht, die Motorräder werden
immer noch häßlicher, alle Arbeitsplätze wandern mittelfristig nach Indien ab…..usw.

Es hat sich wieder einmal bestätigt dass die Gewerkschaften die grössten Arbeitsplatzvernichter der 2. Republik sind, und die sitzen dann auch noch in grosser Zahl im Parlament !

Quelle https://www.krone.at/4054397

Schreibe einen Kommentar