28.01.2026
Beratung für psychisch und physisch Beeinträchtigte ohne Job zeigt im Burgenland gute Erfolge. Die Arbeitslosigkeit stieg 2025 aber das dritte Jahr in Folge wieder an.

Kranke finden mit beruflicher Reha meist sehr gut wieder ins Arbeitsleben.

Eine neue Anlaufstelle hat das AMS Burgenland zu bieten: In einem Pilotprojekt, das mit rund 100.000 Euro notiert ist, bekommen Teilnehmer des beruflichen Bildungs- und Rehabilitationszentrums (BBRZ) bei anhaltenden psychischen oder körperlichen Beeinträchtigungen zusätzliche Unterstützung. Grundlage dafür war eine Studie über die berufliche Rehabilitation von Arbeitnehmern, die aufgrund einer Erkrankung arbeitslos wurden.

Andrea Eggert (Studie), Helene Sengstbratl, Dagmar Karner (BBRZ), Michael Schweitzer (fit to work)
Das Ergebnis der Studie kann sich sehen lassen: 80 Prozent der im BBRZ Betreuten konnten erfolgreich wieder am Arbeitsmarkt teilnehmen.

AMS-Geschäftsführerin Helene Sengstbratl fühlt sich bestärkt:
„In unseren Regionalstellen verfügen wir über eigene Reha-Beratungsteams. Für das laufende Jahr haben wir eine Million Euro für berufliche Rehabilitation vorgesehen.“
Wirtschaftsflaute war auch 2025 spürbar
ie Arbeitslosen-Statistik 2025 zeigt eine eher durchwachsene Bilanz. Die Wirtschaftsflaute ließ die Arbeitslosenquote um 3,2 Prozent ansteigen. Mit durchschnittlich 8458 Erwerbslosen das dritte Jahr in Folge. Allerdings wurde wieder der Wert von vor der Pandemie erreicht. Corona ließ die Arbeitslosigkeit auf rund 11.000 Gemeldete explodieren.
„Ein Frühlingslüftchen – ein kleines Wirtschaftswachstum – wird für 2026 erwartet“
Helene Sengstbratl, Landesgeschäftsführerin des AMS Burgenland
Landessüden stärker betroffen als der Norden
Voriges Jahr hatte als einziger Bezirk Mattersburg einen leichten Rückgang von 0,4 Prozent. Die meisten Arbeitslosen gab es im Südburgenland mit rund 5 Prozent, im Norden waren es rund 2,4 Prozent. 13.000 Burgenländer fanden 2025 übers AMS einen neuen Job. Das kostete in Summe 216 Millionen Euro. Davon gingen 17 Millionen in die Infrastruktur, rund 158 Millionen als Arbeitslosengeld oder Unterstützung an die Kunden, und 41 Millionen waren Förderungen. Im Schnitt machte das AMS rund 16 Vermittlungsvorschläge pro Bewerber – insgesamt rund 125.000. Sengstbratl sieht für 2026 „ein Frühlingslüftchen, ein kleines Wirtschaftswachstum.“ Insgesamt würde demnach mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit um drei Prozent gerechnet.
Leserkommentare ………………………..
Was sollen AMS Mitarbeiter machen, wenn ich chronisch krank bin, mit 60 keine Pension bekomme weil es das System nicht zulässt?
Diese Maßnahme ist nichts anderes als kranke Menschen, die ausgesteuert wurden und von der Pva abgelehnt wurden, aber noch immer krank sind, zu beschäftigen.
Sie müssen dort hin gehen sonst wird das Geld gestrichen und der Kreislauf beginnt von vorne….
Sie können mich nicht mehr gesund machen nur weil sie mich in so eine Maßnahme stecken. Rausgeschmissenes Geld, sonst nichts
Wieder so eine Beschäftigungstherapie die Unmengen an Geld verschlingt und nicht wirklich was bringt.
Genauso wie die anderen Kurse beim bfi.
Dieses System ist so krank.
Wenn du nach einem Jahr Krankenstand ausgesteuert wirst, die pVA lehnt Pension ab( mit 60!) dann bist du natürlich gesund.

AMS schickt dich zu solchen Maßnahmen und das gleiche fängt von vorne an…..
Ich nenne es pure Schikane Frau Sengstbradl
Quelle https://www.krone.at/4029180
