8 .Jänner 2026

Die SPÖ steht vor der nächsten Zerreißprobe: Immer mehr Länder liebäugeln offen mit dem Comeback von Christian Kern. Ein Kampfparteitag gegen Andreas Babler wird plötzlich realistisch. In Wien schweigt man bislang. Hängt die Zukunft des SPÖ-Chefs nun von Michael Ludwig ab?

Wie lange steht Ludwig noch hinter Babler?

Der Machtpoker in der SPÖ nimmt Fahrt auf. Was lange nur hinter vorgehaltener Hand diskutiert wurde, wird nun offen ausgesprochen: In mehreren Bundesländern gibt es Bereitschaft für eine mögliche Kandidatur von Ex-Kanzler Christian Kern gegen Parteichef Andreas Babler – selbst ein Kampfparteitag scheint nicht mehr ausgeschlossen.

Auslöser ist unter anderem eine aktuelle Krone-Umfrage, die der SPÖ unter Kern deutlich bessere Werte attestiert als unter Babler. Im Netz kursieren sogar schon angebliche Wahlsujets von Kern.

„Inakzeptabel“

In der Steiermark äußerte sich Landesparteichef Max Lercher zwar vorsichtig, ließ aber keinen Zweifel an seiner hohen Wertschätzung für Kern und dessen Verständnis moderner Sozialdemokratie.

Deutlich klarer fallen die Töne in Niederösterreich aus. Wiener Neustadts Vizebürgermeister Rainer Spenger bezeichnet Bablers Umfragewert von 18 Prozent offen als „inakzeptabel“. Auch weitere Funktionäre aus Bablers Heimatbundesland betonen Kerns Regierungs- und Führungserfahrung – und verweisen darauf, dass politische Realität mehr verlangt als Wahlkampfparolen.

SPÖ-Chef Andreas Babler

In Kärnten und Salzburg befürwortet man eine Kampfkandidatur. Dort wird argumentiert, dass innerparteiliche Demokratie von Auswahl lebe – und Kerns Umfragewerte ein Zeichen dafür seien, dass die SPÖ weiteres Wählerpotenzial heben könne. Zustimmung kommt zudem aus dem Wirtschaftsverband der Partei.

Liegt es jetzt an Ludwig?

Auffällig ist jedoch, wer bislang schweigt: Wien. Die mächtige Landespartei rund um Bürgermeister Michael Ludwig hat sich noch nicht positioniert. Hinter den Kulissen gilt sie aber als entscheidender Faktor. Statutarisch wäre eine Gegenkandidatur möglich, wenn sich eine Mehrheit im Parteivorstand findet.

Christian Kern selbst hält sich bedeckt, schließt ein Antreten aber nicht aus. Er beobachte die Entwicklungen mit „wachsendem Interesse“. Jetzt richten sich die Blicke nach Wien: Stellt sich Michael Ludwig hinter Kern – oder hält der Bürgermeister Andreas Babler weiter die Stange?

Kommentare ……………………

Die Koalition auf Bundesebene ist ein Sargnagel für die SPÖ. Was will den Kern ändern? Ein Maßanzug wird zu wenig sein.

Kern, das letzte Aufgebot, zurück aus der Mottenkiste.

Der Kern ist doch nüchtern betrachtet auch nur zum krenreiben!

Die ÖVP ist hauptsächlich Schuld
an den Problemen der letzten
20 Jahre !

Allein, wenn jemand in die SPÖ eintritt, kann man davon ausgehen, daß er entweder einen schwachen IQ hat oder ein eiskalter Abkassierer ist.

Wir können noch so viel Sparen, wenn die Politiker das Geld mit beiden Händen zum Fenster rauswerfen wird das nichts bringen.

Der sogenannte “kleine Mann (kleine Frau 😉 also die untere Mittelschicht, die Arbeiterschicht wird einfach für die Interessen der Globalisten (des Großkapitals der Konzerne) geopfert.

Genau Bonzen wie Ludwig zerstören diese früher mal soziale Partei, weil sie nur mehr auf den eigenen und den Proporz der Freunderl schauen und dafür das Volk nach Strich und Faden betrügen, belügen und ausnehmen.

Harte Zeiten für Kommunisten.

Das letzte Aufgebot

Quelle https://exxpress.at/politik/kern-statt-babler-ludwig-als-letztes-zuenglein-an-der-waage/

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