23. Jänner 2026

Der Abbau von Windkraftanlagen könnte ein riesiges Umweltproblem werden. Abfallmengen in Millionenhöhe und teure Entsorgungsprozesse werfen einen dunklen Schatten auf die Zukunft der grünen Energie. Doch eine Lösung ist noch immer nicht in Sicht.

Der Rückbau von Windrädern verursacht enorme Kosten und Müllmengen – ein ungelöstes Umweltproblem.

Windkraft gilt als umweltfreundliche Lösung der Zukunft, doch die Entsorgung alter Windräder stellt ein ernstes Problem dar. Mit dem Erreichen der Lebensdauer der ersten Windkraftanlagen kommen nicht nur gewaltige Mengen an Müll, sondern auch hohe Kosten auf die Gesellschaft zu. Von Plastikmüll über Beton bis hin zu Stahl:

Die Entsorgung dieser Materialien ist ein bislang ungelöstes Problem das die Bundesregierung zu ignorieren scheint, wie der Nordkurier berichtet.

Umweltprobleme durch veraltete Windräder

Mit dem Ende der Lebensdauer vieler Windkraftanlagen stellt sich ein immer größer werdendes Problem: Was passiert mit den Rotorblättern und den anderen Bestandteilen?

Laut einer Studie des Umweltbundesamtes (UBA) könnten bis 2040 bis zu 430.000 Tonnen Abfall aus glasfaserverstärktem Kunststoff und bis zu 212.000 Tonnen Abfall aus kunststoffverstärkten Materialien wie Carbon anfallen. Der Großteil dieser Materialien ist jedoch kaum wiederverwertbar, sodass die Entsorgung teuer und umweltschädlich ist.

Kostenexplosion bei der Entsorgung

Laut Greenpeace liegen die Entsorgungskosten für ein einziges Windrad zwischen 160.000 und 305.000 Euro, je nach Größe der Anlage.

Hinzu kommen mehrere Millionen Tonnen Beton und Stahl, die ebenfalls entsorgt werden müssen. Insgesamt ist dies eine gigantische Belastung für die Umwelt und den Geldbeutel. Der Abbau der Anlagen stellt somit nicht nur eine logistische, sondern auch eine finanzielle Herausforderung dar.

AfD kritisiert Ignoranz der Bundesregierung

Die AfD wirft der Bundesregierung vor, das Problem zu ignorieren. „Dass die Bundesregierung nun tatsächlich behauptet, solche Probleme gebe es überhaupt nicht, Rotorblätter würden schadlos verwertet und Umweltschäden vermieden, ist dreiste Ignorierung und Verdrehung der offensichtlichen Tatsachen“, sagte Enrico Komning, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD. Er kritisierte die Scheinheiligkeit der Regierung, die einerseits den CO2-Ausstoß bekämpfen wolle, andererseits bei eigenen Projekten wie der Windkraft aber hinnehme, dass diese zu massiven Umweltproblemen führen. „Die Bundesregierung stellt sich dumm, wenn es um ihre Prestigeprojekte geht“, so Komning.

Leserkommentare ……………………….

Diese Windradhysterie wird unseren Kindern und Enkelkindern noch sehr viel Kopfweh bereiten.

Wird bei uns nicht anders sein. Auch fraglich, ob es für die Entsorgung der ausgedienten PV-Panels die zunehmend anfallen werden, schon ein Konzept gibt bzw.

Wer ist überrascht? Landschaft verschandeln, tiere töten u müll, aber lobby wurde reich, selbe mit solar

SchauGenau, in Österreich ist das geregelt. Bei Austausch muß der Hersteller/Erst-Inverkehr-Bringer des neuen Moduls die ausgetauschten Module unentgeltlich zurücknehmen. Bei Nicht-Austausch bleibt es am Endverbraucher hängen. Für Module ab 2014 (Montagedatum) gibt es das Rücknahmesystem ERA (Elektro Recycling Austria GmbH). Wie und wo dann die Module recycelt oder entsorgt werden ist ein anderes Thema. Ganz lustig wird es aber mit den alten/defekten Wärmepumpen und vor allem mit deren extrem giftigen Flüssigkeiten.

Quelle https://exxpress.at/economy/hunderttausende-tonnen-muell-entsetzen-ueber-windraeder/

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