12.03.2026

Frust, Enttäuschung und das Gefühl, grundlos brüskiert worden zu sein – so erschreckend sind die Erfahrungen von Versicherten, die von Gutachtern der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) in Oberösterreich untersucht wurden, weil sie Berufsunfähigkeit oder Pflegegeld beantragt hatten.

Wer sich an die PVA wenden muss, sollte gute Nerven haben

Sie hat sich korrekt verhalten, aber sie hat die Befunde, die ich vorher schon hingeschickt habe, und zwar Fachbefunde von Neurologen, Chirurgen, vom Internisten, sozusagen einfach lächerlich gemacht, neben mir, und zwar in den ersten zehn Minuten“ – dieses Zitat stammt aus einem der elf Tiefeninterviews mit Betroffenen, die in einer Studie des Foresight-Instituts schildern,

wie mit ihnen bei der Untersuchung zum Pflegegeld bzw. Berufsunfähigkeits-/Invaliditätspension von PVA-Gutachtern mit ihnen umgesprungen wurde.

Leserkommentare ………………………………….

Gutachtzer der PVA haben meiner Meinung nach ein Abhängigkeitsverhältnis.

Die Befunde wurden fast nicht angesehen. Komische Fragen waren wichtiger. Wie, wie heizen sie ihre Wohnung. Was machen sie den ganzen Tag. Haben sie ein Haustier. Kochen sie selbst.Gehen sie einkaufen und so weiter. Sehr viele sonderbare Fragen, aber was einem gesundheitlich fehlt war nebensächlich.

Die Antwort von der PVA ist ein hohn,man ist kein Mensch wenn mann vor so einer Begutachtung steht,man wir als der letzte Dreck behandelt und so fühlt man sich auch wenn man wieder rausgeht, keine Empathie, kein Respekt, keine Achtung erfährt man,das hab ich am eigenen Leibe erfahren.

Man hat ein Leben lang schwer gearbeitet und wird dann so behandelt wenn man nicht mehr kann,…!!!

Es ist beschämend wie es in Österreich zugeht. Aber für die Migranten haben wir Geld in Saus und Braus! 😡👎🏽

Hab eine 70% ige Behinderung
Pva lehnte mich 2x ab für Reha Geld
Gutachter lachen einen aus wenn man von Schmerzen und Einschränkungen spricht
Befunde von Fachärzten werden gar nicht gelesen und beachtet.

Diese Leute sind das Menschenverachtendste, das ich je erleben durfte. Meine Frau musste dort mehrfach antreten, hatte 22 Operationen hinter sich und 2 Jahre bis zur Pension vor sich.

Gutachten vom behandelten Facharzt werden erst gar nicht gelesen sondern achtlos zur Seite gelegt.


Aber Hauptsache die Quote an Ablehnung wird erfüllt, irgendwie muss ja das üppige Honorar gerechtfertigt werden.

Quelle https://www.krone.at/4074470

Schreibe einen Kommentar