12 .April 2026

Während die Österreicher zur Sparsamkeit aufgerufen werden, pumpt die Regierung Millionen in ein internationales Showevent, das längst zur Bühne linker Ideologie geworden ist.

Der freiheitliche Kultursprecher Wendelin Mölzer hat mit parlamentarischen Anfragen an den SPÖ-Kulturminister Andreas Babler und ÖVP-Innenminister Gerhard Karner Transparenz gefordert. Der Vorwurf lautet, dass bei dem anstehenden Eurovision Song Contest (ESC) in der Wiener Stadthalle vom 12. bis 16. Mai eine Kostenexplosion drohe, es an Transparenz fehle und der österreichische Steuerzahler am Ende die Rechnung begleichen müsse.

Zweistelliger Millionenbetrag im Raum – ohne Obergrenze

Mölzer sprach von einem „zweistelligen Millionenbetrag“, der für das Event im Raum stehe.

Doch weder Bund noch Stadt Wien noch ORF hätten bislang eine klare Kostenobergrenze kommuniziert. Unklar bleibt, wie sich die Finanzierung genau aufteilt. Welchen Anteil übernehmen Bund, Stadt Wien, ORF, europäische Rundfunkanstalten oder private Sponsoren? Aus welchen Budgets kommt das Geld – drohen Umschichtungen oder Sonderdotierungen? Diese Fragen sind für Mölzer offen. Dazu sagt er wörtlich:

Wenn für ein derartiges Mega-Event ein zweistelliger Millionenbetrag im Raum steht, dann hat die Bevölkerung ein Recht darauf zu erfahren, wie hoch die tatsächlichen Gesamtkosten sind, wie sich diese im Detail zusammensetzen und vor allem, wer am Ende die Rechnung bezahlt.

Kostenexplosion wie im Ausland – Regierung schweigt

Die FPÖ erinnert an die ESCs im Ausland, bei denen die Kosten am Ende explodiert sind. Ohne verbindliche Vereinbarungen zwischen den Beteiligten operiere man „auf gut Glück mit Steuergeld“, kritisierte Mölzer. Besonders brisant: Die Regierung preist zwar wirtschaftliche Effekte wie Tourismus, Steuereinnahmen und Wertschöpfung, legt aber keine belastbaren Studien oder Kosten-Nutzen-Analysen vor.

Mölzer fragt deshalb ganz direkt:

Wie will die Bundesregierung verhindern, dass – wie bei ähnlichen Veranstaltungen im Ausland – die Kosten am Ende explodieren?

Sicherheit, Vergaben, externe Berater: Alles im Nebel

Auch beim Sicherheitskonzept herrscht Intransparenz. Wie viele Polizeikräfte werden eingesetzt, wie viele aus den Bundesländern abgezogen?

Welche Kosten entstehen für Terrorabwehr, Cyber-Schutz und private Sicherheitsfirmen?

Wer trägt sie letztlich – Bund, Stadt oder wieder der Steuerzahler? Mölzer forderte die Offenlegung aller Vergaben an Eventagenturen, Berater und Dienstleister: Nach welchen Kriterien werden Aufträge vergeben, welche Summen fließen? Zusätzliche Planstellen im Bundesdienst?

Bis jetzt gibt es auf all diese offenen Fragen keine Antworten.

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Leserkommentare ……………………

Wer bitte braucht diese unötige, Quere Veranstaltung 🙈

Egal wer bezahlt, es ist immer der Steuerzahler. Der bezahlt ja auch den Bund,den ORF, die Stadt Wien….😡🤮

Eigentlich heißt es für den normalen Menschen, was ich nicht habe kann ich auch nicht ausgeben!
Das scheint nicht der Fall zu sein für die Sender des ÖRR und den Staat. 🤮

Quelle https://unzensuriert.at/328952-esc-2026-droht-dem-steuerzahler-das-naechste-millionengrab/

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