Jan. 3, 2026
Vor gut einem Jahr hatte der russische Präsident angekündigt Hyperschallraketen in Weißrussland stationieren zu wollen. Nunmehr haben US-Forscher auf einem Satellitenbild entsprechende Vorbereitungen samt den getarnten Startrampen entdeckt.

Geheimdienste bestätigen Stationierung
Zwei unterschiedlichen US-Forschern zu Folge hat Russland offenbar neue atomwaffenfähige Hyperschallraketen auf einem früheren Luftwaffenstützpunkt im Osten von Weißrussland, wie auch ntv berichten konnte.
Die Forscher seien sich zu 90 Prozent sicher, dass die mobilen Startrampen für Oreschnik-Raketen auf die Basis nahe Kritschew verlegt worden waren, erklärten Jeffrey Lewis vom Middlebury Institute of International Studies und Decker Eveleth von CNA. Damit könnte Russland seine Fähigkeit ausbauen um fraglos Ziele in ganz Europa anzugreifen.
Die Einschätzung deckt sich weitgehend auch mit den Erkenntnissen von US-Geheimdiensten, wie eine, mit der Angelegenheit vertraute Person erklärte.
Standort war bis dato nicht bekannt
Nachdem der russische Präsident Wladimir Putin angekündigt hatte, Oreschnik-Mittelstreckenraketen in Weißrussland zu stationieren, war der genaue Standort jedoch bislang nicht bekannt.
Die Oreschnik hat eine geschätzte Reichweite von bis zu 5500 Kilometern.
Sie soll mehr als die zehnfache Schallgeschwindigkeit erreichen und ist Putin zu Folge daher unmöglich abzufangen.

Experten sehen freilich in dem Schritt eine Reaktion auf die geplante Stationierung von US-Raketen in Deutschland im kommenden Jahr. Der weißrussische Verteidigungsminister Wiktor Chrenin bezeichnete diese Pläne kürzlich als „unsere Antwort“ auf die „aggressiven Handlungen“ des Westens. Stellungnahmen der russischen Botschaft in Washington, des Weißen Hauses und des US-Geheimdienstes CIA liegen freilich noch nicht vor.
Lewis und Eveleth stützen ihre Einschätzung auf die Auswertung von Satellitenbildern, die rasche Bauarbeiten gezeigt hatten. Diese hatten demnach bereits zwischen dem 4. und 12. August begonnen. Als eindeutigen Hinweis wurde ein militärischer Schienenumschlagplatz sowie eine betonierte und mit Erde bedeckte Fläche gewertet, die als getarnter Startplatz dienen könnte.
In nur drei Minuten nach Berlin
Russlands neue Hyperschall Rakete „Oreschnik“. Die Geheimwaffe, die alles verändern könnte!
Nach einem Treffen mit seinem weißrussischen Amtskollegen Alexander Lukaschenko im Dezember 2024 hatte Putin angekündigt, die Raketen könnten in der zweiten Hälfte dieses Jahres ebendort stationiert werden. Lukaschenko hatte bereits Mitte Dezember erklärt, die ersten Raketen seien bereits geliefert worden. Ihm zu Folge sollen bis zu zehn Oreschniks in seinem Land stationiert werden. Die Forscher gehen jedoch davon aus, dass der jetzt identifizierte Standort nur Platz für drei Startrampen bietet.
Nach russischen Angaben könnten diese Raketen Berlin in nur drei Minuten erreichen.
Diese Stationierung erfolgt nur wenige Wochen vor dem Auslaufen des sogenannten New-Start-Vertrags, des letzten Abkommens zwischen den USA und Russland zur Begrenzung strategischer Atomwaffen. Es wäre somit das erste Mal seit dem Kalten Krieg, dass Moskau Atomwaffen im Ausland unterhält. Der in Genf ansässige Experte Pawel Podwig zeigte sich allerdings skeptisch, dass dieser Schritt Moskaus, Putin militärische oder politische Vorteile verschaffen würde. Lewis erklärte, es gebe keine militärischen, sondern rein politische Gründe für die Stationierung.
Leserkommentare ……………………
russland hat noch nichtmal an der oberfläche gekratzt…
berlin brüssel paris^^
aber vielleicht reicht auch
eine einzige orschenik auf
das nazihauptquartier kiew
Was bedeutet das für das Völkerrecht? Und für das Kriegsrecht? Dürfen, wie anscheinend gegen das Schwarzmeercafé, Regierungen Bürger tödlich beschießen, die sie als die „eigenen“ beanspruchen?
welches völkerecht??
von welchem planeten
stammen sie??
Quelle https://www.unser-mitteleuropa.com/185121
