13.02.2026
Der Mann fiel aus allen Wolken: Nur wenige Tage nach einem Herzinfarkt warf ihn seine Firma raus. Der Betroffene ließ das nicht auf sich sitzen.

Die AK Freistadt intervenierte für den 45-Jährigen.

Der 45-Jährige war über einen Arbeitskräfteüberlasser als Maschinenführer tätig.
An einem freien Wochenende hatte er plötzlich den Infarkt und wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
Nur drei Tage später die böse Überraschung: Das Unternehmen übermittelte ihm die einvernehmliche Auflösung des Dienstvertrags.
Der Arbeitnehmer schaltete die zuständige AK-Bezirksstelle Freistadt ein. Die Erkenntnis: Wegen seines Krankenstands standen dem Mühlviertler die volle Entgeltfortzahlung für sechs Wochen und das halbe Entgelt für weitere vier Wochen zu.

Die Experten stellten außerdem fest, dass dem Beschäftigten Diäten und Fahrtkostenersatz nicht abgerechnet wurden. Nach mehrmaliger Intervention durch die Kammer zahlte der Arbeitgeber einen Teil der Ansprüche aus. Das waren 2.395 Euro.
Die Entgeltfortzahlung und die Aufwandsentschädigungen musste die AK aber gerichtlich einklagen – mit Erfolg. Da die Firma jedoch trotz zweier rechtskräftiger Zahlungsbefehle noch immer nichts überwies, wurde eine Exekution beantragt.

Leserkommentare ………………
„Firma haut ihn einfach raus“ ..
Kündigungen im Krankheitsfall sind schäbig, weiter nichts.
Zitat: ,,Der 45-Jährige war über einen Arbeitskräfteüberlasser als Maschinenführer tätig.“
Firmennamen nennen und dann geht da keiner mehr hin, das ist ja eine Sauerei, da hackelst bis zum umfallen und dann wird man entsorgt wie der letzte Dreck.
Ja, solche Arbeitskräfteüberlasser, heutzutage auch Leiharbeiter-Firma genannt, nannte man früher Sklavenarbeiter.
Das ist nichts neues,meiner Frau wurde gekündigt während sie noch im Spital war obwohl es eine rot dominierte Firma war.
Leider versuchen viele Firmen das in Österreich
In zwei Firmen ähnlich erlebt – war jedesmal für die Firma teuer. Da kriegen Mitarbeiter den kwikwi, weil sie für die Firma Vollgas geben und werden abserviert, wenn sie nicht mehr können.
Bitte den Namen dieser Leihfirma nennen.
Die Leute sollen bzw. müssen wissen, wo sie sich nicht bewerben sollen.
Wir haben, Opfer jahrzehntelanger menschenverachtender Sozialltechnik, keine Hemmungen einem armen Teufel mit Frau und drei Kindern die Pest zu wünschen, wenn er arbeitslos ist. Zugleich haben wir keine Bedenken, „Unternehmen“ durchzufüttern, die nicht lebenfähig sind. So steckt der „Sozialmissbrauch“? Eben!
Quelle https://www.heute.at/s/arbeiter-hat-herzinfarkt-firma-haut-ihn-einfach-raus-120161983
