18.02.2026
Eine Arbeitssuchende und ein Unternehmer erzählen, wie manche Menschen Arbeit meiden, um weiter AMS-Geld zu kassieren.

„Am Schmäh halten!“ Betroffene erzählen, von Geld- und Zeitverschwendung.

Maja (24) ist schwer enttäuscht. Sie gibt sich gerade große Mühe, arbeitet hart an ihrem beruflichen Umstieg. Sie hat mit der Gastronomie abgeschlossen und versucht mit vollem Einsatz einen Bürojob zu ergattern. Ihr Traum: die
Die Oberösterreicherin (Bezirk Linz-Land) besucht einen Immobilienkurs – das AMS unterstützt sie dabei. Wenn sie fertig ist, ist sie ausgebildete Bürokauffrau.
„Ich brauche wieder einen Job“
Derzeit ist sie aber grantig. Unter anderem hat sie in „Heute“ gelesen, dass andere Menschen mit ihrem AMS-Geld regelmäßig auf Strandurlaub fahren. Sie kann sich das nie leisten. Erstens finanziell: „Ich muss ja in Österreich weiter Miete bezahlen“, und zweitens, „ich muss schauen, dass ich wieder einen Job bekomme!“
Bei ihrem letzten Arbeitgeber erlebte sie, wie manche Menschen das Sozialsystem, „am Schmäh halten“, wie sie sagt.
Wollen nur AMS-Geld

„Da kamen Arbeitslose, vom AMS geschickt, die offensichtlich nicht arbeiten wollen“, erzählt Maja, „sie waren nur auf die Unterschrift vom Chef aus.“ Die ‚Bewerber‘ wollten also lediglich belegen, dass sie anwesend waren, damit sie weiter Bezüge vom AMS erhalten.
Maja fragte nach bei ihrem Chef: „‚Das ist ganz normal‘, sagte er mir!“ Die junge Job-Umsteigerin frustrieren solche Erlebnisse. Vor allem, da sie häufig unpassende Vorschläge bekam: „Ich will ja unbedingt weg von der Gastronomie, trotzdem habe ich mehrmals Angebote als Aushilfsköchin bekommen – aber ich will arbeiten!“

Das sagt der AMS-Chef
Johannes Kopf, Vorstandsvorsitzender des AMS zu „Heute“: „Im AMS arbeiten rund 800 Mitarbeiter, allein für die Betreuung der Unternehmen.“ Diese sind eine Servicestelle für die Arbeitgeber: „Wenn eine arbeitslose Person, die von uns mit einer Bewerbung beauftragt wird, sich nur den berühmten „Stempel“ holen will, dann gilt das als Verweigerung bzw. Vereitelung der Arbeitsaufnahme. Das ist mit einer Sanktion belegt.“
Das bedeutet: Das Arbeitslosengeld oder die Notstandshilfe wird gestrichen. Jährlich geschieht das knapp 80.000 Mal.
Das AMS will in solchen Fällen Gegensteuern: „Darum unsere dringende Bitte an alle Unternehmen um entsprechende zeitnahe Rückmeldungen an uns. Dafür steht 24/7 das eAMS-Konto für Unternehmen zur Verfügung oder alternativ einfach zum Hörer greifen und die Beraterin, den Berater anrufen oder ein E-Mail schreiben. Nur wenn wir informiert sind, können wir agieren.“
„Das ist mehr als ich zahlen könnte“
Firmenchef Christian D. macht regelmäßig ähnliche Erfahrungen, er leitet ein Bauunternehmen in Wien-Donaustadt. Ein Bewerber saß ihm im Büro gegenüber und erklärte, warum sich die Arbeitslosigkeit für ihn finanziell voll auszahlt:
„Er bekommt 1.500 Euro vom AMS, macht daneben zwei Pfusch-Jobs im Monat – das ist schon mehr als ich zahlen könnte“, sagt D. Den Bewerber, der sowieso keinen Job will, sah er nie wieder.
„Wollten nur den Stempel“

Anderer Tag, andere Suche. Die Baufirma suchte dringend eine Assistentin: „Wir bekamen 30 Bewerbungen, wir haben uns die zehn passendsten ausgesucht und eingeladen.“ Es war ein stressiger Tag, pro Bewerberin war eine halbe Stunde eingeplant: „Im Endeffekt sind nur drei gekommen. Die anderen haben sich weder abgemeldet noch waren sie telefonisch erreichbar.“ Das Schlimmste, so der Firmenchef:
„Die drei, die kamen, wollten nur einen Stempel für das AMS.“ An Arbeit war also auch in diesem Fall scheinbar keiner der Bewerber interessiert.
Leserkommentare …………………………………..

Ich kenne Leute die schon 30 Jahre stempeln die haben keine 5 Jahre im Leben gehackelt.Und leben ganz gut .Fahren Autos da ist keiner unter 150.000 € und fliegen 3x jährlich auf Heimaturlaub.Tragen fette Goldketten und lachen über die Dummen Ösis die täglich um Peanuts hackln gehn.
Und kriegen auch einmal 14x jährlich ihre Pension.
Warum soll ich in einer Rotzfirma für 1900 mich abquälen?
Damit Cheffe und Cheffin ein fettes Auto,Haus usw haben?
Wo gibt es denn die tollen Jobs für ältere Menschen? Die sind nicht mehr gefragt und das aus einem einzigen Grund, sie sind den Firmen zu teuer.
AMS interessiert es nicht was einer kann oder nicht oder was er bisher gearbeitet hat. Aber wehe man geht nicht zum Vorstellungsgespräch- sofort Sperre vom Geldbezjg 😡😡😡😡
Viele Arbeitslose denen das AMS Geld wegen Nichtaufnahme einer neuen Arbeitsstelle gestrichen wird gehen sofort in den Krankenstand und kassieren in gleicher Höhe Krankengeld.
SÖB ist sowieso die größte Verarsch. die es gibt. Motto: damit Langzeitarbeitslose u. „Ältere“ Arbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden.
Realität: Ausbeutung ohne Ende. Wenn dich ein Unternehmen nimmt, nur wegen der 1-Jahres Förderung Danach Kündigung.
Ich kenne dafür einen Fall, bei dem der Arbeitsuchenden vom AMS 3x(!) einen Jobvorschlag für genau die gleiche Stelle beim selben Unternehmen bekommen hat, obwohl er bereits nach der ersten Bewerbung eine Absage erhalten hatte, bei den nächsten beiden Bewerbungen bereits ein CV verwendete, welches von einem Beratungsunternehmen des AMS den eigenen Lebenslauf verbessert (mit Unwahrheiten ausgeschmückt) erstellt hatte. Dieser Lebenslauf wurde entgegen der allgemeinen Empfehlungen auch mit einem Foto ausgestattet, obwohl nicht ein Bild, sondern die angegebenen Daten das Entscheidungskriterium sein sollten.
Soviel zu AMS und Beraterfirmen.
Hatte ich auch bekommen… 5 Mal Media Markt oder damals Saturn.
Das AMS spielt die Unternehmer und die Bewerber (Jobsuchenden) gegeneinander aus.
Von unseren Gästen mit NGO Beratung wird es vorgemacht, Einkommen €6.000,- locker….nur Österreicher sollen arbeiten? Hier stimmt schon lange nichts mehr.

Schon komisch das Österreicher in Österreich die größte Gruppe von Arbeitslosen darstellt ?
Wenn nan jetzt alle anderen Staaten der Ausländer zusammenzählt ?
Sind Ausländer die stärkste Gruppe der Arbeitslosen . Das ist nicht Rassismus sondern ein Fakt
Quelle https://www.heute.at/s/ams-schickt-arbeitslose-die-nicht-arbeiten-wollen-120163068
