11.10.2026

AMS-Chef Kopf warnt vor massivem Arbeitskräftemangel. Am Anheben des Pensionsantrittsalters führe kein Weg vorbei, sagte er in der ORF-Pressestunde.

Österreich kämpft aktuell mit hoher Arbeitslosigkeit. Doch in einigen Jahren könnte sich das Blatt dramatisch wenden. Johannes Kopf, Chef des Arbeitsmarktservice (AMS), warnt vor einem massiven Arbeitskräftemangel, der ganze Regionen in Österreich treffen könnte.

Grund ist die demographische Entwicklung, die Bevölkerung wird älter, schrumpft. Laut einer AMS-Analyse werden Österreich bis zum Jahr 2050 rund 120.000 Fachkräfte fehlen.

Länger arbeiten, mehr Vollzeit

Allein durch die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte lasse sich das Problem nicht lösen, so der AMS-Chef. Über die Rot-Weiß-Rot-Karte kämen „nicht annähernd“ genug Arbeitskräfte nach Österreich.

Für Kopf ist klar: Österreich müsse sein vorhandenes Arbeitskräftepotenzial besser nutzen.

Menschen sollen länger arbeiten, häufiger Vollzeit statt Teilzeit beschäftigt sein.

Wobei Kopf hier eindringlich auf die Notwendigkeit hinweist, dass die Kinderbetreuung tatsächlich flächendeckend ausgebaut werde – „sonst ist es in vielen Familien gar nicht möglich, zwischen Teilzeit- oder Vollzeit-Arbeit zu entscheiden“.

Auch junge Arbeitslose und Geflüchtete müssten besser ausgebildet werden. „Wir müssen an all diesen Schrauben drehen“, betont Kopf.

Später in Pension

Viele in der Politik hätten das Problem der Demographie „noch nicht ansatzweise verstanden“.

An einer Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters – etwa von 65 auf 67 Jahre – werde auf Dauer kein Weg vorbei führen, so der AMS-Chef.

„Irgendwann schlägt Mathematik die Ideologie“, sagt er klipp und klar. Die Politik müsse „auch Notwendiges tun, nicht nur Populäres“.

Allerdings haben es spätestens über 60-Jährige bereits jetzt schwer, nach einem Jobverlust wieder eine Arbeit zu finden.

Kopf bezeichnete es als „Absurdität“, dass Menschen über 60 in Unternehmen oft als erfahrene Mitarbeiter geschätzt seien – kaum würden sie die Arbeit verlieren, gäbe aber einen „Instant Aging“-Effekt: „Dann sind die Personen plötzlich alt und keiner will sie einstellen.“

Hier hat Kopf auch eine klare Botschaft für Betriebe, die über Mitarbeitermangel klagen: „Wer keine Älteren nimmt, hat keinen Arbeitskräftemangel.“

Gefragt nach Veränderungen auf die Arbeitswelt durch Künstliche Intelligenz (KI) erklärte Kopf, bisher sei am Arbeitsmarkt noch nichts passiert. Er wies darauf hin, dass insbesondere Fachkräfte aus Handwerksberufen fehlen – „das kann KI nicht“.

In diesem Zusammenhang appellierte Kopf eindringlich: „Wir brauchen wieder mehr Lehrlinge.“ Die Jobchancen für Menschen mit Lehrabschluss seien besser denn je. Der AMS-Chef plädierte für ein neues Ausbildungsmodell – und zwar „Lehre nach Matura“.

Leserkommentare …………………………………

Pensionsalter rauf = länger arbeitslos.

Arbeiten bis ins Kisterl könnt man‘s auch nennen.

Es gibt diese Sozialökonomischen Betriebe.
Zweiter Arbeitsmarkt nennt man es!!
Arbeiten unter dem Mindestlohn ✝️🙏

Bei 730.000 AMS Kunden gibt es keinen Facharbeitermangel sondern einen Mangel an Arbeitsplätzen.

Sollen mal unsere Gäste was arbeiten, statt Sozialhilfe und Co in Anspruch nehmen. Viele Arbeitnehmer sind mit 50 plus schon Krank.

Kopf warnt vor massivem Arbeitskräftemangel ???
400 000 (in Worten) Vierhunderttausend Arbeitslose und da spricht der von
„“Arbeitskräftemangel „“ ??
Hat der was in der versäumt in der Schule ??

wie man unsere Steuergelder zum Fenster rauswirft, während unser Land unter geht !

1 Milliarde für ORF

26 Millionen für Nachhilfe für Ausländische Schüler zur ihrer Muttersprachen Förderung in unseren Schulen

20 Millionen für Uno
1/2 Million für Babler Film
X Milliarden für Ukraine
X Milliarden für Kriegswaffen
X Milliarden für Asyl
1 Milliarde für WKO
1 Milliarde für Nova
1 Milliarde für NGO Förderungen
30 Millionen Förderungen für Print Medien ( für sogenannten Qualitätsjournalismus )

usw. usw. usw.

Die schnallen es einfach nicht!, 🤔
Ab 50 Jahren kann dein Körper nicht mehr.
Mehr im Krankenstand und Reha als im Beruf.
Keine Firma nimmt dich 🙏✝️

Fpö Fpö💙💙💙💙💙💙💙💙

Und uns erklärt man es sei kein Geld für Unternehmer, Österreichische Bürger und Pensionisten da ? FPÖ 51% X 👏👏👏👍XXX FPÖ

Traurig und lächerlich, viele 50+ sitzen zuhause, weil sie keinen Job finden oder besser bekommen. Firmen stellen 50+ nicht ein, weil sie ein „junges Team“ bevorzugen.

FPÖ 51% X 👏👏👏👍 Ende mit Geldverschwendung 😒

„Allerdings haben es spätestens über 60-Jährige bereits jetzt schwer, nach einem Jobverlust wieder eine Arbeit zu finden.“ Bitte das fängt doch schon bei 50 an, und bei Frauen sowieso noch schlimmer in Wiederbeschäftigung zu kommen .XXX FPÖ

Quelle https://www.heute.at/s/pensionsalter-rauf-ams-chef-macht-klare-ansage-120264772

Schreibe einen Kommentar