06.10.2026

Das AMS schickt einen Linzer zu einem Hausmeister-Job nach Tirol. Doch die Entfernung ist das Problem: Rund 420 Kilometer müsste er dafür zurücklegen.

Auf Jobsuche zu sein, kann manchmal kuriose Blüten treiben. Das erlebt derzeit „Heute„-Leser Andi* (Name von der Redaktion geändert*) aus Linz. Das AMS hat ihm mehrere Stellenangebote übermittelt – darunter einen Job als Hausmeister in einem Wellnessressort in Tirol.

Das Problem: Zwischen seinem Wohnort und dem möglichen Arbeitsplatz liegen rund 210 Kilometer pro Strecke. Hin und retour wären das täglich etwa 420 Kilometer.

Für das AMS sind die Regeln in solchen Fällen klar definiert und orientieren sich an gesetzlichen Bestimmungen. Demnach ist es zumutbar, eine überregionale Beschäftigung anzubieten, wenn der Arbeitgeber ein Quartier bereitstellt.

Bewerbung ist nicht freiwillig

Andi kann das Angebot aber aufgrund der Anfahrt nicht einfach ignorieren. In dem Schreiben des AMS heißt es, er solle sich „sofort und so wie im Inserat beschrieben“ bewerben.

Kommt es zu einem Vorstellungsgespräch, soll er das AMS-Schreiben mitnehmen und den potenziellen Arbeitgeber das Ergebnis auf dem Formular eintragen lassen. Über den Stand der Bewerbung muss das AMS innerhalb von acht Tagen informiert werden.

Sonst droht eine Sperre

Für Andi ist die Situation deshalb besonders unangenehm. Denn wer ein „zumutbares Stellenangebot des AMS“ ohne triftigen Grund ablehnt oder durch sein Verhalten verhindert, dass es zu einer Anstellung kommt, kann mit einer Sperre des Arbeitslosengeldes beziehungsweise der Notstandshilfe bestraft werden.

Im konkreten Fall bedeutet das laut Andi: Bis zu sechs Wochen könnte er ohne AMS-Geld dastehen.

Damit steht für ihn die Frage im Raum, wie sinnvoll eine Bewerbung für einen Arbeitsplatz ist, für den er täglich hunderte Kilometer pendeln müsste.

„Wie soll das funktionieren?“

Für Andi ist die Entfernung jedenfalls schwer nachvollziehbar. Er wohnt in Linz und sucht dort beziehungsweise in der näheren Umgebung nach einer Stelle als Maschinenbauer. Stattdessen soll er sich als Hausmeister in Tirol bewerben.

Der mögliche Arbeitsweg würde sich auf etwa 420 Kilometer pro Tag summieren. Bei einer klassischen Fünf-Tage-Woche wären das rund 2.100 Kilometer pro Woche. Bei den aktuellen Spritpreisen würde sich das höchstwahrscheinlich gar nicht mehr rentieren, die Stelle überhaupt anzunehmen. Die einzige Möglichkeit wäre es, das Mitarbeiterangebot vor Ort in Anspruch zu nehmen und ins Wellnessressort zu ziehen.

Leserkommentare ………………………………….

Typisch AMS. Früher hieß es, wer nix is und wer nix kau, geht zur Post und Eisenbaun. Tja jetzt sitzn die Typn eben beim AMS und wurschtln dort herum.

Glauben sie es ist so leicht nach Tirol umzuziehen und die Wohnung aufzugeben?

Solche Stellen hab ich damals auch bekommen als ich bei dem Verein gemeldet war. Einfach bewerben die nehmen sowieso keinen der 420 km fahren muss.

Die können einfach Familien auseinander reißen oder stellt der Arbeitgeber das Quartier für die ganze Familie zur Verfügung.

„weil Österreich unmenschlich geworden ist!! „

Ein Einheimischer wird vom AMS quer durchs Land geschickt, während neu Eingereiste ab dem ersten Tag die volle Sozialhilfe und Rundumversorgung kassieren, ohne Gegenleistung. Werden bei denen die Bezüge auch gestrichen, wenn sie nicht arbeiten wollen? Bestimmt nicht!!

Richtig! Der Einheimische wird vom AMS in die Bundesländer geschickt und unsere Gäste können selbst entscheiden in welches Bundesland sie sich zum abkassieren niederlassen

Das AMS kann Österreicher de facto umsiedeln.
Das geht aber nur mit Österreichern.
„Gäste“ werden nicht so behandelt!

Muslime werden da nicht hingeschickt weil Schweinefleisch und Alkohol halal sind

Alles klar! Ein Österreicher soll 400 Km zurücklegen und in Wien gehen widerrechtliche Eingereiste auf Staatskosten spazieren und machen die Bezirke unsicher.

Unfähige, ferngesteuerte AMS-Berater endlich kündigen und einfach durch KI ersetzen, dann kosten sie mal von ihrer eigenen Medizin…

Ich stelle mir gerade vor, wie der AMS-Betreuer oder die AMS-Betreuerin von Wien nach Oberösterreich versetzt wird; das ist zumutbar, oder?

Typisch AMS. Echt der letzte Verein.

Quelle https://www.heute.at/s/420-kilometer-ams-schickt-linzer-zu-job-nach-tirol-120260640

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