21.06.2026

Nach der Amputation seines zweiten Beines kann ein AK-Mitglied sein Leben nur mehr im Rollstuhl sitzend bewältigen und ist auf umfangreiche Pflege angewiesen. Die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) sprach ihm allerdings nur die Pflegestufe 2 zu. Erst mithilfe der AK erhält der Mann nun das Pflegegeld der Stufe 3.

Der Mann ist auf einen Rollstuhl angewiesen.

Einen Mann aus dem Bezirk Grieskirchen traf das Schicksal besonders hart. Fünf Jahre nachdem das linke Bein amputiert worden war, musste ihm auch das rechte abgenommen werden. Nach einem Arterieninfarkt war das Anbringen von Prothesen nicht möglich, der Mann ist seitdem auf den Rollstuhl angewiesen. Trotz dieser massiven Verschlechterung seiner Lebenssituation sprach die Pensionsversicherungsanstalt zunächst nur das Pflegegeld der Stufe 2 zu. Dem Betroffenen erschien die Einstufung zu niedrig. Er wandte sich an die AK, die für ihn vor Gericht ging.

Differenz rückwirkend ausbezahlt

Nach einer gerichtlichen Begutachtung wurde dem Mann Pflegestufe 3 zugesprochen. Der Differenzbetrag wurde rückwirkend ausbezahlt. „Dieser Fall ist ein weiterer Beleg dafür, dass es bei der Begutachtungspraxis zu deutlichen Verbesserungen im Sinne der Versicherten kommen muss. Es kann nicht sein, dass laufend die Gerichte angestrengt werden müssen, um korrekte Einstufungen zu erreichen“, sagt AK-Präsident Andreas Stangl.

Vorbefunde stärker berücksichtigen

Außerdem fordert Stangl einen transparenteren Umgang bei den Untersuchungen: „Weiters gehört zu einem respektvollen Umgang mit den Versicherten, dass es in Zukunft eine standardmäßige und nachvollziehbare Begründung von ärztlichen Entscheidungen und eine automatische Zustellung sämtlicher entscheidungsrelevanter Gutachten sowie einer Einspruchsmöglichkeit gibt. Auch die Vorbefunde der Betroffenen müssen stärker berücksichtigt werden.“

Leserkommentare ……………………..

Wer sind diese Gutachter? Solche Kollegen, die sonst nicht zu gebrauchen sind und sicher nicht auf der Seite des Patienten stehen.

Die Gutachter der PVA leben von den negativen Gutachten gegenüber den Patienten.

Das ganze ist ein Verein, der nur auf sich selbst schaut und sonst nichts.

Die Ärzte die begutachten werden von der PVA bezahlt und werden angewiesen die Patienten so gering wie möglich einzustufen…ein Mann mit zwei amputierten Beinen nur eine Pflegestufe 3 zu geben stinkt zum Himmel

Einem Mann ohne Beine den Rollstuhl verweigern, ist der letzte Dreck für mich.

Auch Stufe 3 ist für einen Amputieren im Rollstuhl zu gering. Was ist dann Stufe 4? 2 Beine und ein Arm weg? Ein Lotteriesystem wäre treffsicherer.

Bei der PVA gehört mal ordentlich aufgeräumt. Was die manche Menschen schikanieren, geht auf keine Kuhhaut.

Solange man sich die Unterhose selbständig anziehen kann bist bei den „Experten“ der PVA nicht pflegebedürftig. Die restlichen Diagnosen (palliativ) interessieren die nicht.

Wenn wir nicht immer UNSER Geld sinnlos ins Ausland verschenken haben wir mehr Möglichkeiten unseren Leuten zu helfen.

In Österreich läuft sehr vieles falsch und es gehört einiges umgekrempelt und unfähige Mitarbeiter und Sesselkleber ausgetauscht! XXX FPÖ

Quelle https://www.krone.at/4186917#comment-list

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