26.03.2026

Eine junge Mutter kämpft gegen ihren Hirntumor im Endstadium. Die PVA hält sie für arbeitsfähig. Sie muss immer wieder Krankmeldungen abgeben.

Am Freitag, dem 13. März 2020, änderte sich das Leben von „Heute“-Leserin Yvonne aus Wien schlagartig: Per Mail wurde die jetzt 33-Jährige darüber informiert, dass bei ihr ein bösartiger Hirntumor diagnostiziert wurde.

Seither kämpft die Mutter eines neunjährigen Buben, mehrmals wurde sie operiert und unterzog sich Chemotherapien.

hre Kraft schwindet. Selbst für die einfachsten Tätigkeiten (anziehen, kochen, Körperpflege) hat die Wienerin laut PVA einen Pflegebedarf.

Trotzdem meint man dort: Sie sei berufsfähig.

„Definitiv nicht mehr arbeitsfähig“

Allein im Vorjahr musste Yvonne vier Operationen im Kopfbereich über sich ergehen lassen. Der hochgradig bösartige und schnell wachsende Hirntumor schränkt die Lebenserwartung der Wiener Mutter auf ein Minimum ein. Trotz aller Herausforderungen – unter anderem dem Bürokratie-Wahnsinn – gibt Yvonne nicht auf.

Endstadium Krebs, doch Wiener Mama soll arbeiten gehen

Yvonne befindet sich mittlerweile in palliativer Behandlung.

„Ich leide unter massiven körperlichen, kognitiven und psychischen Einschränkungen – und bin definitiv nicht mehr arbeitsfähig“, so die 33-jährige Mutter gegenüber „Heute“.

Unheilbar krank – sogar Pflegebedarf fürs Anziehen

Für die einfachsten Tätigkeiten im Alltag ist Yvonne derzeit nicht im Stande, die PVA will sie trotzdem arbeiten schicken.

Yvonne solle trotz dieser massiven Einschränkungen arbeiten gehen, denn: Sie bekommt keine Berufsunfähigkeitspension, muss sich in Abständen von 6 Monaten krankschreiben lassen und dies ihrem Arbeitgeber vorlegen.

„Trotz allem muss ich gerade nicht nur um mein Leben kämpfen, sondern auch gegen ein System, das mich im Stich lässt.“

Yvonne (33) aus Wienhat einen Hirntumor im Endstadium, soll laut PVA trotzdem arbeiten gehen

Wienerin muss durch Bürokratie-Hölle

Trotz eindeutiger Befunde und 60-prozentiger Behinderung wurde ihr Antrag auf Berufsunfähigkeitspension abgelehnt.

Seitens der PVA heißt es auf Anfrage von „Heute“ nur: „Frau Yvonne bezieht Rehabilitationsgeld für die weitere Dauer der Berufsunfähigkeit/Invalidität. Frau Yvonne bezieht weiters Pflegegeld der Stufe 2.“

Die Wienerin fühlt sich im Stich gelassen.

Statt einer Berufsunfähigkeitspension bekommt sie Rehabilitationsgeld. Und: Ohne Berufsunfähigkeitspension muss sich die Wienerin mit letzter Kraft auch noch regelmäßig für Verlängerungen von Krankschreibungen zum Hausarzt schleppen.

„Weiß die PVA überhaupt, was Rehabilitation heißt? Ich bin im Endstadium Krebs – die sollen mir gerne sagen, wo ich mich rehabilitieren kann. Ich komme sofort!“

Yvonne (33) aus WienZeigt sich verärgert über die Vorgehensweise der PVA

„Ich werde sterben“, aber PVA will Yvonne rehabilitieren

Statt einer Berufsunfähigkeit „wurde ich in das Rehabilitationssystem gedrängt. Ein System, das für Menschen gedacht ist, die wieder gesund werden können. Ich hingegen werde sterben“, so Yvonne.

Laut Bescheid wolle die PVA „den Krankheitsverlauf abwarten“, so Yvonne. „Ich frage: Worauf wird gewartet? Ich werde sterben.“ Während Yvonne weiter um ihre Existenz und Gesundheit bangt, will sie aber nicht aufgeben. Trotzdem hat sie wenig Verständnis für die Vorgehensweise der Pensionsversicherungsanstalt:

„Das ist nicht nur unverständlich, das ist unmenschlich.“

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Leserkommentare………………………………………..

Hier muss sofort geholfen werden.

Das ist wirklich unglaublich, einfach nur menschenverachtend, schäbig und macht sprachlos🤨. Da kämpft eine junge Mutter um ihr Leben, und diese unsägliche PVA macht ihr das bischen Leben auch noch schwer???

Wer trifft so eine verblödete Entscheidung?? Das kann kein Arzt und vor allem kein Mensch sein … einfach nur mehr traurig!!!

Das Kind tut mir am meisten leid….und das System ist völlig krank!

Mich macht dieser Fall besonders wütend! So geht man in Österreich mit sterbenskranken , arbeitenden Leuten um???? Unglaublich sowas! Die arme Frau tut mir sehr leid und ihre Familie auch!

Schlimm, was ist los in diesem Land? Regiert jetzt nur mehr der Wahnsinn?

Unfassbar diese Gleichgültigkeit gegenüber einem kranken Menschen, wo ist hier die Menschlichkeit??

Es gibt soviel eigenes Leid im Lande, die unsere Politik völlig aus den Augen verloren haben.

Furchtbar, unglaublich wie die mit Kranken Menschen umgehen.

Manche ‚Gutachter‘ sollten wegen Verdacht des Amtsmißbrauches bei den Staatsanwaltschaften angezeigt werden.

Ein echter Skandal: due arme Frau wird trotz ihrer tödlichen Krankheit sekkiert und „anderen“ wird das Geld nachgeworfen, ohne genauer hinzusehen!
Alles Gute für Yvonne und ihren Sohn!!

Das ist Österreich.
Wichtig ist das die Ukrainer vollversorgt weder Versicherung noch Steuern fürs Auto bezahlen, eine Schande !!

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Quelle https://www.heute.at/s/endstadium-krebs-doch-wiener-mama-soll-arbeiten-gehen-120173655

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