10.02.2026
Das Arbeitsmarktservice (AMS) hat 2025 über 162.000 Sperren von Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe verhängt. Gründe waren vor allem mangelnde oder fehlende Arbeitswilligkeit. Wie effektiv und zielführend ist das AMS noch? Teilen Sie Ihre Sichtweise und Erfahrungen in den Kommentaren!

Hintergrund der Frage ist die angespannte Arbeitsmarktlage: Ende Jänner 2026 waren 456.192 Menschen arbeitslos gemeldet oder in Schulungen, während die offenen Stellen um rund 11 Prozent zurückgingen. Der Arbeitsmarkt ist hart und umkämpft.
Der steirisch-deutsche Chip- und Sensorhersteller ams-Osram kündigte beispielsweise eine globale Kündigungswelle von bis zu 2000 Stellen an. In Niederösterreich sind es allgemein vor allem die Frauen, die ihren Arbeitsplatz räumen müssen.

Frauen sind proportional öfter von Jobverlusten betroffen.
Handhabe des AMS

Der Wiener AMS-Chef Winfried Göschl fordert deshalb eine strengere Handhabung, da der Anspruch auf Leistungen derzeit bereits nach einem Monat Beschäftigung wieder erworben werden kann. Zudem seien Sanktionen schwer durchzusetzen, weil die Beweislast beim AMS liege. Dadurch hat das AMS weniger Möglichkeiten, Arbeitslose zur Jobannahme zu verpflichten.
Diskutieren Sie mit!
Wie effektiv und zielführend ist das AMS Ihrer Meinung nach noch? Waren Sie selbst schon einmal auf den Service für Arbeitssuchende angewiesen? Wenn ja, warum und wie waren Ihre Erfahrungen? Was müsste für mehr Erfolgsaussichten geändert werden? Teilen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren.
Leserkommentare
Mit 58 Jahren als Elektromechaniker arbeitslos geworden.
Kurse ohne Ende besucht, die meisten für die Fisch.
AMS konnte mir bis 62 nur wenige Stellen anbieten.
Mit dem Ergebnis – leider zu alt.
Hunderte Bewerbungen wurden bis auf 2(!) nicht beantwortet, ebenfalls zu alt.
Dann mit 62 einfach an die PVA abgegeben = Korridorpension mit -15% Abschlag.
Viele wollen arbeiten, finden aber einfach keine Anstellung trotz Eigeninitiative alleine wegen des Alters .
Auf der einen seite werden arbeitslose schikaniert und drangsaliert, auf der anderen seite parken ganze branchen saisonal ihre belegschaft auf steuerzahler kosten weil sie zu gierig sind, die mitarbeiter auch in schwächeren zeiten anzustellen wie es sich gehört.
Als ehemaliger Personalchef(!) durfte ich mehrere Kurse für Bewerbungsschreiben besuchen … 🙈
Ich durfte/musste 4 Monate vor Pensionsantritt ebenfalls den Kurs für richtiges Bewerbungsschreiben besuchen. Kostet viel Geld aber bringt nichts. Hauptsache raus aus der Statistik weil in Schulung
AMS wo Leute geparkt“ werden, dass sie in keiner Arbeitslosenstatistik auftauchen.
Man schickt Leute, die 3 Monate vor der Rente stehen, nochmal zu Kursen „wie bewerbe ich mich .
Quelle https://www.krone.at/4042099
