Überwachungsstaat

Wien führt Gäste-Registrierung für alle Lokale ein

24.09.2020

Ab Montag gültig

Wien führt Gäste-Registrierung für alle Lokale ein

Die Bundeshauptstadt Wien erlässt eine Verordnung zur verpflichtenden Registrierung von Gästen in der Gastronomie. Damit soll die Nachverfolgung von Kontaktpersonen bei Coronavirus-Infektionen erleichtert werden. Das hat Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) am Donnerstag angekündigt. Die Verordnung soll bereits am Montag in Kraft treten. Ein entsprechendes Formblatt wird derzeit entwickelt.

Den Wirten wird vorgeschrieben, Formblätter aufzulegen, in die sich die Gäste eintragen müssen. Dies soll im Hausrecht der jeweiligen Gastronomiebetriebe festgeschrieben werden, wie Ludwig erläuterte. Er betonte, dass man bewusst auf Listen verzichte, sondern auf eine Umsetzung mittels einzelner Blätter setze. Damit soll gewährleistet sein, dass für andere Besucher nicht einsehbar ist, wer an jenem Tag ebenfalls das Lokal frequentiert hat.

Die Formblätter müssen von den Gastronomen gesammelt und vier Wochen aufbewahrt bleiben. Der Datenschutz solle jedenfalls gewährleistet sein, denn die Behörde dürfe nur bei einem Infektionsfall in die Unterlagen Einsicht nehmen, wurde versichert.

Vorschrift gilt vorerst bis Jahresende
Unternehmer, die sich weigern, die Formulare aufzulegen, müssen mit Strafen rechnen. Die Regelung sei auch mit Wirtschaftskammerpräsident Walter Ruck abgestimmt, betonte der Bürgermeister. Gelten wird die Vorschrift vorerst bis Jahresende.

Keine Vorverlegung der Sperrstunde auf 22 Uhr
Der Stadtchef bekräftigte, dass er die Sperrstunde nicht – so wie es die Bundesländer im Westen tun – auf 22 Uhr vorverlegen wolle. Dies würde die Gefahr erhöhen, dass Personen nach dem Schließen der Lokale zu illegalen Partys gehen oder daheim mit einer größeren Zahl von Menschen weiterfeiern, gab Ludwig zu bedenken.

Bereits am Dienstag hatte sich Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) für eine verpflichtende Registrierung in der Gastronomie ausgesprochen. Die Nachverfolgung – das sogenannte schnelle „Contact Tracing“ – könne so effizienter gestaltet werden, außerdem werde die Verwaltung entlastet. Derselben Meinung war Tirols WK-Präsident Christoph Walser.

krone.at — Kommentare

Danke, Herr Bürgermeister.

Es kommt die totale Überwachung!

Das die Rotgrünen mit ihrer Oberrothaut nicht ganz dicht sind, wissen wir ja schon länger. Ich werde mich als Michael Häuptl eintragen oder einfach in Niederösterreich ins Wirtshaus gehen.

damit wird das Große Wirte Sterben eingeleitet hier geht es nicht um Corona sondern rein nur um Kontrolle und um nichts anderes

Klar ist ja ok – ich heiße Meier und gebe Kuntz an, Tel-Nummer und Adresse ist so wie so erfunden – greift euch mal an den Kopf um zu registrieren ob überhaupt noch Hirn vorhanden ist.

Völlig Datenschutzwidrig!

gestatten Duck mein Name, Donald Duck…wohnhaft in Entenhausen Nr.7…

Es wird erstaunlich sein, wie oft Max Mustermann essen geht. Meist wird er von Eva Musterfrau begleitet. Beide wohnhaft in 1010 Wien, Stefansplatz 1.

Jetzt geht’s dann richtig los…dann sieht mich die wiener Gastronomie nicht mehr! Das ist doch alles ein Wahsinn!! Überwachungsstaat pur!! Schrecklich

Liebe Wirte, dann müßt ihr auf mich und viele andere verzichten.

Die SPÖ und die Grünen machen auf Überwachungsstaat. Wer hätte das gedacht ….xxx FPÖ

Immer mehr Ärzte halten die Maßnahmen für überzogen, aber die Politioten machen weiter und weiter…

Da es schon im Deutschland so gut funktioniert hat, wird es wohl in Wien auch nicht besser sein. Jeder zweite Name wird Max Mustermann oder Sebastian Kurz sein.

Tja, und schon ist der Anfang gemacht. Epidemiegesetz ist durch und schon fangen die Einschränkungen und Auflagen, etc. an. Danke SPÖ, die diesem Wahnsinn zugestimmt haben. XXX FPÖ

Barzahlung wird wahrsch. eh bald verboten + Ausweispflicht!

Es sei denn du zahlst mit Bankomat .. dann habens dich

Ich nehme an Max Mustermann wird der Rekordgast in jedem Wirtshaus sein. Wohnhaft am Kurzmuss-Weg.

Da werden noch weniger hingehen und die Leidtragenden sind die Wirten.

Quelle https://www.krone.at/2237158

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