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Smart Meter-Umstellung voll angelaufen

Smart Meter-Umstellung voll angelaufen

Die Umstellung auf intelligente Stromzähler ist voll angelaufen: 2.000 sogenannte Smart Meter sind bereits montiert, bis Ende 2022 soll die Steiermark flächendeckend ausgestattet sein.

Mit dem Smart Meter kann der Kunde Informationen zu seinem Stromverbrauch jeweils am Folgetag im Internet abrufen – wie detailliert, kann er selbst entscheiden: „Wie viel Strom habe ich am Vortag verbraucht, das ist die Standardvariante. Wenn man sich weitere, detailliertere Informationen besorgen möchte, dann ist auch das möglich, dann gibt es eine Umstellungsvariante auf einen 15-Minuten-Rhythmus, und das Ergebnis ist eine Kurve, die sehr genau zeigt, wann ich besonders viel Strom verbraucht habe“, so der Konzernsprecher der Energie Steiermark, Urs Harnik-Lauris.

Stromverbrauch um bis zu 15 Prozent senken

Die Energie Steiermark und 30 weitere steirische Energieunternehmen begannen im Herbst 2018 mit der Umstellung. Der Stromverbrauch kann durch Eigenkontrolle um fünf bis 15 Prozent zurückgehen, das zeigen Erfahrungen aus anderen Ländern, so Harnik-Lauris – die Umstellung werde daher gut angenommen.

2.000 Smart Meter über 25 Trafostationen sind im Großraum Graz bereits eingebaut, vorwiegend in Raaba, Seiersberg sowie den Grazer Bezirken St. Peter und Puntigam, so der Konzernsprecher: „Wir bewegen uns von den Ballungsräumen hinaus in die ländlichen Gebiete, bis Jahresende sollen 15.000 Smart Meter eingebaut werden. Wir werden uns hier vor allem auf den Raum Weiz konzentrieren, und es ist eigentlich nichts dabei zu tun – wenn der Zähler frei zugänglich ist, muss man selbst nicht dabei sein.“

Flächendeckender Umstieg bis Ende 2022

Die Umrüstung ist kostenlos und dauert maximal 20 Minuten; die Kunden werden rechtzeitig über ein Schreiben informiert. Pro Tag werden rund 1.500 Geräte ausgetauscht – so soll bis Ende 2022 die Steiermark flächendeckend mit den intelligenten Stromzählern ausgestattet sein. Insgesamt werden rund 250 Millionen Euro investiert.

Quelle https://steiermark.orf.at/stories/3001876/

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