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Mitterlabil/AMS Feldbach

Mitterlabil/AMS Feldbach: Stenge Christine vor dem AMS Graz zur Selbstverstümmelung in Mitterlabil wegen PVA-Termin

Aktive Arbeits… am So, 08.04.2012 – 11:23

Druck auf Arbeitslose durch das AMS Feldbach ist mit verantwortlich für die Verzweiflungstat in Mitterlabill

AKTIVE ARBEITSLOSE fordern Rücktritt von Karl-Heinz Snobe

Stenge Christine vor dem AMS Graz zur Selbstverstümmelung in Mitterlabil wegen PVA-Termin

(Wien, 8.4.2012) Um die Welt ging die Meldung über die Selbstverstümmelung eines Arbeitslosen am 26.3.2012 im oststeirischen Ort Mitterlabill. Arbeitsunwilligkeit bzw. Angst vor einer Arbeit unterstellten viele Medien pauschal dem Arbeitslosen. Als Protest gegen Die Politik des AMS und gegen diese vorverurteilende Medienberichterstattung zeigte der Verein AKTIVE ARBEITSLOSE anschaulich in einer Straßenaktion vor dem AMS Graz am 4.4.2012: Die „Strenge Christine“ – als Symbol für die Wirtschaft und eine ehemalige Staatssekretärin des Wirtschaftsministerium – trieb einen Arbeitslosen mit Krücke und Halsmanschette in die Arme eines Arztes, der ohne mit der Wimper zu zucken die volle Arbeitsfähigkeit attestierte und die Invaliditätspension verweigerte. Damit wurde die aussichtslose Situation des „Selbstverstümmelungsaktivisten“, der zwischen dem AMS und Pensionsversicherungsanstalt hin und her geschoben wurde, handgreiflich dargestellt.

Bruder bestätigt: Druck des AMS Feldbach vermutlich für die Verzweiflungstat mit Ausschlag gebend

Von der Straßenaktion erfuhr auch der Bruder des Opfers der österreichischen Asozialpolitik und bestätigte, dass der Druck durch dessen Betreuerin am AMS Feldbach, Frau A., neben der für die Beibringung eigener ärztlicher Gutachten zu kurzfristig vom AMS anberaumten ärztlichen Untersuchung ausschlaggebend gewesen sein dürfte.

Auch er, der Bruder, hätte anfangs kurz diese Betreuerin gehabt und sei mit ihr nicht klare gekommen und sei froh, mit dieser Frau nichts mehr zu tun zu haben. Sein Bruder habe stets viel gearbeitet, zuletzt bei Eurostar (heute Magna), und musste oft schwere Säcke tragen. Er sei daher zuletzt in einem schlechten körperlichen Zustand gewesen und hätte bereits zwei mal um die Invaliditätspension angesucht und diese nicht bekommen. Das AMS Feldbach hätte fast ausschließlich unpassende Jobs angeboten und viel Druck auch mit Zwangsmaßnahmen ausgeübt, obwohl sein Bruder verzweifelt eine passende Arbeit gesucht habe.

Die Vorkommnisse am AMS Feldbach zeigen klar, dass es zutiefst unmenschlich wäre, wie von den Sozialpartnern geplant, invalide bzw. gesundheitlich angeschlagenen Menschen unter 55 Jahren die Invaliditätspension zu verweigern und beim AMS mit einem „Rehabilitationsgeld“ zu parken. Das auf „schwarze Pädagogik“ und strukturelle Gewalt (Bezugssperren, Zwangsmaßnahmen) setzende AMS ist keinesfalls für die Rehabilitation geeignet! Großes menschliches Leid wäre die Folge!

Kein Osterfriede den Menschenrechtsverletzern!

Wie aus den langjährigen Erfahrungen der Arbeitsloseninitiativen hervor geht, gilt das AMS Steiermark in der Arbeitslosenszene als schikanöseste Landesgeschäftsstelle Österreichs. Die Selbstverstümmelung von Mitterlabill ist daher wohl nur die Spitze des Eisbergs.

AKTIVE ARBEITSLOSE fordern:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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