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Heftiger Preisschock Strom fürs E-Auto bald teurer als Sprit!

Preisschock für E-Auto-Fahrer: In Deutschland sind die Preise an einigen Gleichstrom-Ladesäulen heftig nach oben geschnellt. Eine Fahrt mit einem Elektroauto kann somit teurer werden als die mit einem Diesel oder Benziner!

Vor allem jene, die ihr E-Auto in Deutschland auch für Langstrecken nutzen wollen, sind von der Anhebung der Preise betroffen. Beim Nachladen an Schnellladesäulen, bei denen man sein Auto von 20 auf etwa 80 Prozent (Anm. das Laden der letzten 20 Prozent dauert deutlich länger) in rund einer Stunde volltanken kann, gab es bislang nämlich Pauschaltarife für eine Vollladung – unabhängig von der Menge Strom, die das Auto benötigt, berichtet die „Bild“-Zeitung.

Pauschaltarife für Schnellladesäulen fallen weg
Was sich für E-Autofahrer in Deutschland nun in den nächsten zwei Jahren ändern wird: Während jede andere Waage geeicht sein muss, galt das für die E-Ladesäulen bislang nicht. Mit dem Einsatz einheitlicher Messgeräte zur Abrechnung kommt nun das Ende der Pauschaltarife. Ladesäulenbetreiber müssen künftig ganz genau nachweisen können, wer wie viel Strom gezapft hat. Somit kann man auch als Kunde nachvollziehen, wie viel der gezapfte Strom wirklich gekostet hat.

Ein weiterer Grund für die Verteuerung in Deutschland: Weil es immer mehr E-Autos auf den Straßen gibt, wird auch die Aufstellung, der Betrieb und die Wartung der Säulen für die Betreiber immer teurer. Kosten, die wieder eingenommen werden müssen. Marc Burgstahler, Leiter Elektromobilität beim Stromanbieter EnBW, sagte zu „Heise online“: „Ladestrom ist für Ladestationsbetreiber genau wie Haushaltsstrom voll steuer- und abgabenpflichtig. Beim Haushaltsstrompreis beträgt dieser Anteil an Steuern, Abgaben und Umlagen sowie staatlich regulierten Netzentgelten rund vier Fünftel.“

„Saft“ für E-Auto teurer als Sprit!
Ein weiterer Nachteil des Endes der Schnelllade-Pauschale: Beim Laden kommt es zu Ladeverlusten, die je nach System bis zu 25 Prozent betragen können. Also landet auch nicht der gesamte Strom, den man bezahlt, wirklich im Akku des Autos.

Die „Bild“ rechnet vor: Bei einem Audi e-tron mit einem Durchschnittsverbrauch von 26,9 kWh auf 100 Kilometern muss man nach 100 Kilometern bei einem Kilowattstundenpreis von 39 Cent 10,49 Euro berappen. Vergleichsweise günstiger ist die Fahrt mit einem ähnlich großen Audi Q5 mit Diesel und rund 6,5 Litern Verbrauch. Hier werden bei einem Literpreis von 1,25 nur 8,13 Euro auf 100 Kilometer fällig.

Günstiger als das Laden an einer Schnellladesäule ist das Laden an einer klassischen Ladesäule. Dort wird in Deutschland zwar bereits jetzt der Minutenpreis berechnet, der Ladevorgang dauert auch länger, ist dafür aber preiswerter.

Quelle https://www.krone.at/1916172

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