Politik

Coronavirus in Italien: Krawallnächte eskalieren

27.10.2020

Die jüngsten Maßnahmen der italienischen Regierung haben die Wut der Menschen in vielen Städten entfacht.

Verschärfte Corona-Maßnahmen führen in unserem südlichen Nachbarland zu wilden Demonstrationen, auch Starköche protestieren!

Schon wieder Krawalle bei Corona-Demos in Italien. In der Mode-City Mailand, der Industriemetropole Turin, im süditalienischen Neapel und auch in der Hafenstadt Triest kam es am Montagabend zu heftigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Die Randalierer schleuderten Flaschen, Steine und Pyrotechnik auf die Beamten, diese wiederum antworteten mit Gummiknüppeln und Tränengas-Geschossen.

Auf der Piazza del Popolo in Rom kam es im Zuge der Proteste zur Konfrontation mit der Polizei. (Bild: AFP/Andreas SOLARO)

In Turin gingen bei den Krawallen etliche Schaufenster italienischer Edelmodemarken zu Bruch: Es wurde sogar geplündert. Der Wiener Student Theodor S. (23), der gerade ein Praktikum bei einer Filmproduktion im italienischen Triest absolviert, bekam die turbulenten Szenen in der Hafenstadt mit. „So weit ich das verstanden habe, sind die Proteste hier und auch im Rest Italiens weniger von Maskenverweigerern, Impfgegnern oder Verschwörungstheoretikern. Die Menschen, die hier auf die Straße gehen, fürchten sich vor dem persönlichen Bankrott!“

Lokale müssen bereits um 18 Uhr schließen
Wie berichtet, verschärfte die italienische Regierung die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus erneut. So müssen die so heiß geliebten Kaffeebars und auch Restaurants bereits um 18 Uhr schließen. Kinos, Theater, Fitnessstudios, Bäder, Skiresorts und Konzerthallen dürfen bis auf Weiteres nicht mehr öffnen. Abertausende Arbeitsplätze wackeln. Auch die italienischen Starköche protestieren gegen den neuen „Lockdown light“ – unter ihnen der berühmteste Küchenchef unseres südlichen Nachbarlandes, Gianfranco Vissani, der eindringlich warnt: „Unzählige Familienbetriebe werden nicht mehr in der Lage sein, weiter zu arbeiten.“

krone.at — Kommentare

Die Italiener lassen sich von ihrer Regierung halt nicht so auf den Kopf scheixxen, wie wir Ösis oder die Deutschen.

Der Trend dürfte sich über die Grenzen hinwegsetzen, es ist nur eine Frage der Zeit.

Wenn die Menschen kein Geld mehr haben wird es bei uns auch bald so abgehen

Wird bei uns auch bald so weit sein. Sehr schade. Aber wenn Unrecht zu Recht wird, wird Wiederstand zur Pflicht.

auf geht’s Österreicher das können wir besser

Polizisten schlagen nur auf wehrlose zumeist ältere Menschen und Frauen ein! Gibt da erschreckende Videos aus Deutschland!!!!

kurz kann froh sein das der österreicher ein bequemer suderer ist, aber wenn es uns einmal reicht kann er auswandern

In Österreich steuern wir schnurstracks in die selbe Richtung, wartet nur ab!!!

Quelle https://www.krone.at/2262248

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