Politik

6 Monate Corona in Österreich: Maskenchaos bis heute

25. August 2020

Chaotische Verwirrung

6 Monate Corona in Österreich: Maskenchaos bis heute

Seit genau einem halben Jahr ist das Corona-Virus in Österreich angekommen. Die Politik reagierte verwirrt und chaotisch, obwohl sich die Situation klar ankündigte. Noch wenige Tage vor Erlass der Maskenpflicht bezeichnete Kurz das Tragen von Masken als „irrational“ und Anschober lehnte dies schlichtweg ab.

Am 25. Februar 2020 wurde das neuartige Coronavirus erstmals in Österreich nachgewiesen.

Seit 1. April Maskenpflicht

Seither verstarben 700 Menschen mit einer Corona-Infizierung, über 25.000 wurden positiv getestet. Bei den Todesfällen gilt zu beachten, dass die Personen „mit“ dem Virus starben und nicht nachgewiesen „an“ dem Virus. Laut den Länderstatistiken, wie hier beispielhaft der Statistik in Oberösterreich, wurde ausdrücklich keine Übersterblichkeit zur den Vorjahren festgestellt. Bei den Tests gibt es Ungenauigkeiten und diese stehen massiv in der Kritik. Hunderttausende Menschen dürften mittlerweile mit falscher Diagnose „positiv getestet“ worden sein, afrikanische Staatsmänner testeten gar erfolgreich Ziegen und Früchte positiv auf Corona. Mit Wirkung zum 1. April trat in Österreich die Maskenpflicht in Kraft.

Medien und Politik waren gegen Masken

Zuvor hatten Regierung und Medien das Tragen von Masken abgelehnt. In Erinnerung sei gerufen, wie etwa noch am 24. Februar die Zeitung „Kurier“ titelte: „Atemschutzmasken zur Verbeugung sind unsinnig“.

Am 26. Februar meldete sich der erste Minister mit seiner offiziellen Einschätzung, nämlich Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Er übte sich da noch immer mit lustigen Wortspielen, die sich aber leider als fachlich völlig falsche Ratschläge entpuppen sollten. Er wolle „Verdachtsfälle eingrenzen und nicht Reisen begrenzen“ witzelte er – woraufhin hunderte Skiurlauber aus Österreich tatsächlich nach Südtirol in den Urlaub fuhren und sich dort auch just „infizierten“. Einen „Glassturz“ wollte er auch nicht über Österreich stülpen, weshalb Grenzkontrollen naserümpfend abgelehnt wurden. Und zu den Atemschutzmasken, die ohnedies schon überall ausverkauft waren, sagte Anschober wörtlich: Ich rate nicht, dass wir alle zu Atemschutzmasken greifen.“  

Anschober und Kurz hatten keine Masken

„Haben Sie auch eine Atemschutzmaske zu Hause?“ fragte die „Krone“ am 1. März, und Minister Anschober antwortete, Zitat: „Nein. Wir raten der Bevölkerung auch nicht an, Schutzmasken zu tragen. Masken sollen jene tragen, die direkt mit Infizierten zu tun haben, für sie sind die Bestände auch reserviert.“

Und noch am 8. März betonte Kanzler Sebastian Kurz in einem ebensolchen Interview: „Nein, ich habe keine Atemschutzmaske zu Hause.“

Kurz noch am 8. März: „Masken sind irrational“

Und Kanzler Kurz am 8. März weiter: „Was ich die Österreicherinnen und Österreicher wirklich bitten würde, ist, nicht in Panik zu verfallen, auch nichts zu tun, was keinen Sinn macht. Hamsterkäufe sind genauso irrational, wie wenn man jetzt beginnen würde, Masken zu tragen.

Am 30. März wurde das Irrationale zur Pflicht und die Regierung verhängt eine Schutzmasken-Pflicht, eintretend per 1. April 2020.

Nehammer verschenkte 100.000 Masken nach China

Wie anders die österreichische Regierung, von den mit Inseratengeldern überhäuften Mainstream-Medien geradezu in den Himmel gelobt, die ganze Situation einschätzte, zeigt der Spendenexzess des ÖVP-Innenministers Nehammer. Dieser verschenkte noch im Februar 100.000 Stück Schutzmasken und 2,4 Millionen Einweghandschuhe nach China. Ehe seine Regierung nur wenige Wochen später eine 180-Grad Wendung hinlegte und die zuvor verteufelten Masken zum Allheilmittel machte, welches uns bis heute und wohl noch länger begleiten wird.

Quelle https://www.wochenblick.at/6-monate-corona-in-oesterreich-maskenchaos-bis-heute/

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